20 April 2026, 18:14

11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus der Uni Duisburg-Essen

Großes industrielles Wasseraufbereitungsanlage mit ausgedehnten Rohrleitungen, Ventilen, Maschinen und Sicherheitseinrichtungen, vor Buildings, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus der Uni Duisburg-Essen

Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus, ein hochmodernes Forschungszentrum, das sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren wird. Wie offizielle Stellen mitteilen, stellt dies einen bedeutenden Schritt für die Universität und die wissenschaftlichen Ambitionen der Region dar.

Die Förderung wurde formell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Bei einer feierlichen Veranstaltung zur Projektauftakt überreichte er den Bewilligungsbescheid. Die neue Einrichtung entsteht im wachsenden Forschungs- und Innovationsstandort Thurmfeld, nördlich des Hauptcampus der Universität.

Am FutureWaterCampus werden Forscherinnen und Forscher fortschrittliche Bereiche wie Algenzucht, Membranfiltration und Photokatalyse erkunden. Ziel ihrer Arbeit ist die Entwicklung praxistauglicher Lösungen für die Wasseraufbereitung und den Gewässerschutz. Ein zentrales Anliegen ist es, die Kluft zwischen akademischer Forschung und industrieller Anwendung zu überbrücken, um die Einführung neuer Technologien zu beschleunigen.

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Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition als Stärkung des wissenschaftlichen Rufs der Stadt. Die Förderung sei ein klares Vertrauensvotum für die Forschungskompetenz Essens und seine Rolle bei der Bewältigung globaler Wasserherausforderungen, so Kufen.

Der FutureWaterCampus kann nun mit dem Bau und der Personalsuche voranschreiten. Der Fokus auf angewandte Forschung soll Partnerschaften mit Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern anziehen. Dank der 11,5 Millionen Euro kann das Projekt ohne Verzögerung starten – der Betrieb soll in den kommenden Jahren aufgenommen werden.

Quelle