Zollrazzia in Krefeld: Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit – und eine überraschende Kriegswaffe
Janin FinkeZollrazzia in Krefeld: Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit – und eine überraschende Kriegswaffe
Zollbeamte in Krefeld führten am Freitagabend im Rahmen eines Strafverfahrens eine Reihe von Durchsuchungen durch. Ziel der Aktion war ein Gastronomiebetrieb in Brüggen, der im Verdacht steht, in Schwarzarbeit verwickelt zu sein. Die Behörden haben bisher keine weiteren Einzelheiten zum Fall bekannt gegeben.
Die Durchsuchungen wurden vom Zollamt Krefeld geleitet und konzentrierten sich auf die Hauptgeschäftsräume des Unternehmens sowie weitere damit verbundene Objekte. IT-Forensiker sicherten digitale Beweismittel, um die Ermittlungen zu unterstützen. Im Verlauf der Maßnahme wurden mehrere Personen befragt.
Bei der Beweissicherung machten die Beamten einen unerwarteten Fund: eine Pistole, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die Waffe wurde im Keller des Gebäudes entdeckt und im Rahmen der Durchsuchung beschlagnahmt. Die Behörden betonten, dass der Fund in keinem Zusammenhang mit dem eigentlichen Ermittlungsverfahren stehe.
Ziel der Aktion war es, Beweismaterial zu sammeln und die Umstände der mutmaßlichen Straftaten aufzuklären. Solange die Ermittlungen laufen, werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Die Untersuchungen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit dauern an; die Zollbehörden werten die gesicherten Beweise derzeit aus. Personen, die nähere Auskünfte wünschen, wurden aufgefordert, sich direkt an das Zollamt Krefeld zu wenden. Die beschlagnahmte Pistole wird im Rahmen des üblichen Verfahrens separat untersucht.






