Wie Verbraucher trotz steigender Lebensmittelpreise clever sparen können
Agata HübelEinkaufen sparen: Lohnt sich der Discounter, Loyalty-Apps? - Wie Verbraucher trotz steigender Lebensmittelpreise clever sparen können
Lebensmittel werden teurer – doch mit einfachen Tricks lässt sich sparen
Eine aktuelle Studie des Vergleichsportals Smhaggle zeigt: Eigenmarken von Supermärkten und Discountern sind oft gleich teuer. Dennoch geben viele Verbraucher zu viel aus – wegen geschickter Marketingtricks und spontaner Käufe.
Händler und Lebensmittelhersteller nutzen häufig Sonderangebote oder irreführende Verpackungen, um Preiserhöhungen zu verschleiern. Eine gängige Masche ist die sogenannte „Shrinkflation“ – dabei werden Packungsgrößen reduziert, während der Preis gleich bleibt. Wer die Preise pro Kilogramm oder Liter vergleicht, erkennt solche Veränderungen und kann Angebote besser bewerten.
Supermärkte werben regelmäßig mit Rabattaktionen, doch die Ersparnis fällt oft gering aus. Treue-Apps bieten manchmal günstigere Preise, allerdings sind die Nachlässe häufig minimal. Apps wie Smhaggle oder Kaufda helfen dabei, lokale Schnäppchen zu finden – so lässt sich ohne großen Aufwand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ermitteln.
Trotz solcher Hilfsmittel tätigen über 60 Prozent der Verbraucher weiterhin unnötige Spontankäufe. Ein wöchentlicher Speiseplan und eine digitale Einkaufsliste können ungeplante Ausgaben reduzieren. Allerdings animieren Supermarkt-Apps oft dazu, mehr von einem reduzierten Produkt zu kaufen als ursprünglich beabsichtigt.
Die Studie ergab zudem: Lange Fahrten zu Discountern lohnen sich selten. Eigenmarken wie „Ja!“ von Rewe oder „Gut & Günstig“ von Edeka liegen preislich oft auf Discounter-Niveau – für Grundnahrungsmittel ist der zusätzliche Weg daher meist überflüssig.
Fazit: Wer Mahlzeiten plant, Preise pro Einheit vergleicht und Spontankäufe vermeidet, kann bares Geld sparen. Zwar bieten Apps und Bonusprogramme kleine Rabatte, die größten Einsparungen entstehen jedoch durch konsequentes Listen-Einkaufen. Da Eigenmarken in verschiedenen Geschäften ähnlich viel kosten, erübrigt sich oft der Umweg zum Discounter.






