14 June 2026, 12:11

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung Olympischer Spiele

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung Olympischer Spiele

Vier deutsche Regionen haben sich im Wettbewerb um die Austragung künftiger Olympische Spiele durchgesetzt. Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben die erste nationale Bewerbungsphase erfolgreich absolviert. Ihre Unterlagen wurden Ende Mai eingereicht und haben nun eine vorläufige Zustimmung erhalten.

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Die Bewerber entwickelten ihre Konzepte mit Unterstützung nationaler Gremien, darunter die Olympischen Verbände, das Deutsche Paralympische Komitee und der DOSB selbst. Jeder Entwurf wurde in sechs zentralen Bereichen mit acht Unterkategorien geprüft, um die Einhaltung grundlegender operativer Standards zu gewährleisten.

Ein zentrales Kriterium war die Barrierefreiheit: Über 90 Prozent der vorgeschlagenen Wettkampfstätten müssen innerhalb von 15 Gehminuten an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein. Diese Vorgabe soll eine reibungslose Logistik für Athlet:innen und Besucher:innen sicherstellen.

Der DOSB hat den Regionen nun bis Ende Mai 2026 Zeit gegeben, ihre Vorschläge weiter auszuarbeiten. DOSB-Präsident Thomas Weikert lobte die bisherige Qualität der Arbeiten. Noch ist nicht entschieden, ob sich Deutschland für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird. Die finale Auswahl des deutschen Kandidaten ist für den Herbst 2026 geplant.

Die vier Bewerber werden ihre Konzepte nun weiter verfeinern. Der DOSB wird die überarbeiteten Entwürfe prüfen, bevor im nächsten Jahr eine Entscheidung fällt. Die erfolgreichen Regionen bleiben damit im Rennen für eine mögliche internationale Bewerbung.

Quelle