SPD in NRW kämpft mit Bier, Würstchen und Spielplatz-Tour um junge Wähler und Arbeiterbezirke
Janin FinkeSPD in NRW kämpft mit Bier, Würstchen und Spielplatz-Tour um junge Wähler und Arbeiterbezirke
Die SPD in Nordrhein-Westfalen intensiviert ihren Wahlkampf vor den Kommunalwahlen am 14. September. Die Parteiführung wirbt um mehr Unterstützung in ehemaligen Arbeiterbezirken und will das Vertrauen junger Wähler zurückgewinnen.
In Duisburg läuft die SPD-Kampagne auf Hochtouren. Aktivisten setzen auf Bier, Würstchen und Spiele, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen – sogar Spielplätze werden mit einem kleinen silbernen Transporter angesteuert. Im Fokus stehen dabei Jugendliche und Kinder sowie die Sorgen der Arbeiterklasse.
Frederik Cordes, Landesgeschäftsführer der NRW-SPD, zeigte sich optimistisch vor der anstehenden Wahl. Er betonte, dass es in Hochburgen der AfD mehr Investitionen und bessere Lebensbedingungen brauche, um Vertrauen zurückzugewinnen. Die Partei will zudem geschlossen auftreten und mehr bieten als die Konkurrenz.
Nina Gaedike, Landesvorsitzende der NRW-Jusos, wies die These zurück, die Sozialdemokratie verliere in der Region an Bedeutung. Gleichzeitig schloss Parteichefin Barbara Bas ein mögliches Verbot der AfD nicht aus. Umfragen zeigen, dass die SPD bei den unter 35-Jährigen hinter der AfD liegt, die bei der Problemlösung als attraktiver wahrgenommen wird.
Der SPD-Wahlkampf in NRW setzt auf Investitionen, Einheit und Basisarbeit. Die Partei hofft, damit den Trend bei jungen Wählern und in Arbeiterbezirken umkehren zu können. Die Kommunalwahlen am 14. September werden zeigen, ob die Strategie aufgeht.






