Siegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet "Martinshardt II" für 2028
Siegen plant neues Gewerbegebiet „Martinshardt II“ im Leimbachtal
Die Stadt Siegen plant mit „Martinshardt II“ ein neues Gewerbegebiet im Leimbachtal. Das Projekt soll das bestehende Gebiet „Martinshardt I“ erweitern und Raum für innovative Unternehmen bieten. Die Stadtverwaltung erhofft sich davon mehr Arbeitsplätze und eine nachhaltige Entwicklung der Region.
Das geplante Gewerbegebiet soll rund 27 Hektar umfassen – etwa so groß wie „Martinshardt I“ und „Oberes Leimbachtal“ zusammen. Bürgermeister Steffen Mues bestätigte, dass es sich bei „Martinshardt II“ um eine Erweiterung des aktuellen Industriegebiets handelt. Die Stadt will den Vorschlag am 25. September 2025 in die politische Beratung einbringen; die endgültige Entscheidung soll am 8. Oktober 2025 fallen.
Zu den Plänen für „Martinshardt II“ gehören begrünte Dächer, energieeffiziente Heizsysteme und eine klimafreundliche Infrastruktur. Das Gebiet soll nachhaltig und ressourcenschonend gestaltet werden. Laut der städtischen Wirtschaftsförderung gibt es bereits großes Interesse seitens der Unternehmen – theoretisch könnte das Gebiet noch vor der Genehmigung vermarktet werden.
Doch das Projekt steht vor Herausforderungen, darunter die Sicherung von Baurechten, Infrastrukturbedarf und Umweltprüfungen. Bei einer Zustimmung soll bis 2026 die Baugenehmigung vorliegen, mit einem möglichen Baubeginn ab 2028. Die bestehenden Gebiete „Martinshardt I“ und „Oberes Leimbachtal“ beherbergen derzeit rund 30 Unternehmen mit etwa 1.100 Beschäftigten.
„Martinshardt II“ soll zusätzlichen Raum für mittelständische und innovative Betriebe bieten. Die Stadt will damit die lokale Beschäftigung stärken, ohne Kompromisse bei den Nachhaltigkeitsstandards einzugehen. Die endgültige politische Entscheidung wird zeigen, ob der Baubeginn wie geplant 2028 erfolgen kann.






