13 June 2026, 02:17

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede bündeln Kräfte für eine neue kommunale Jugendkunstschule

Die Städte Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an der Gründung einer neuen überkommunalen Jugendkunstschule. Das Projekt zielt darauf ab, das kulturelle Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche in der Region zu erweitern. Gefördert wird die Initiative vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, zusätzlich unterstützen lokale Partner das Vorhaben.

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Die „Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V.“ aus Schmallenberg übernimmt unter der Leitung von Beate Herrmann die Gründungsphase. Sie wird Künstler:innen und Einrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen, um mögliche Kooperationspartner zu identifizieren. Ziel ist es, ein Netzwerk lokaler Künstler:innen aufzubauen – statt einen festen Standort zu etablieren.

Acht KUMOs (Kunstmobile) werden eingesetzt – vier in Meschede und vier in Arnsberg –, um Ideen und Wünsche für das Programm der Kunstschule zu sammeln. Auf dieser Grundlage entsteht ein 30-stündiges Kulturteilhabeprogramm für Jugendliche. Künstler:innen aus der Region, die sich beteiligen möchten, können sich an den Verein wenden.

Die ersten Angebote starten 2024 auf Basis eines pädagogischen Konzepts, das verschiedene lokale Einrichtungen und Künstler:innen einbindet. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Projektkosten selbst. Zudem fördert der Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V. die dreijährige Initiative.

Die Jugendkunstschule wird dezentrale Kulturangebote über lokale Künstler:innennetzwerke bereitstellen. Ab 2024 sind strukturierte Programme für Kinder und Jugendliche geplant. Durch Fördergelder und lokale Eigenbeteiligung ist die Entwicklung in den nächsten drei Jahren gesichert.

Quelle