Sarah Ferguson: Wie Chaos und Verschwendung ihren Haushalt prägten
Sarah Ferguson, die ehemalige Ehefrau von Prinz Andrew, wird als eine Figur des Chaos in ihrem Haushalt beschrieben. Neue Enthüllungen des Autors Andrew Lownie zeichnen das Bild einer unorganisierten, von hoher Personalfluktuation geprägten und verschwendungsfreudigen Lebensweise. Ferguson und Andrew wurden ihrer königlichen Titel enthoben und zogen später aus der Royal Lodge aus, ihrem langjährigen Zuhause in Windsor.
Fergusons unberechenbares Verhalten habe dem Bericht zufolge für ständige Unruhe gesorgt. Die Moral der Angestellten war so niedrig, dass viele kurz nach Arbeitsantritt wieder kündigten. Andrew Lownie, der in seinem jüngsten Buch über sie schrieb, bezeichnete die Arbeit für sie als „absolut chaotisch“ und behauptete, sie sei „sehr manipulativ“ gewesen.
Spontane Änderungen seien an der Tagesordnung gewesen und hätten ihren Haushalt in Unordnung gestürzt. Lownie beschrieb ihren Lebensstil zudem als an „Marie-Antoinette“ erinnernd – geprägt von Maßlosigkeit und Verschwendung. Zubereitete Mahlzeiten blieben oft unberührt, Lebensmittel wurden regelmäßig weggeworfen.
Die Turbulenzen beschränkten sich nicht auf ihr Privatleben. 2022 wurde Prinz Andrew unter dem Verdacht der Amtsmissbrauchs festgenommen. Das einst prominente Königspaar hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine Titel verloren und musste die Royal Lodge, seine Windsor-Residenz, verlassen.
Fergusons Ruf als unberechenbare und extravagante Persönlichkeit wird in jüngsten Berichten schonungslos offengelegt. Die ehemalige Royal, die nun außerhalb der offiziellen Monarchie lebt, steht weiterhin unter Beobachtung. Ihre früheren Haushaltsprobleme und die juristischen Vorwürfe gegen Prinz Andrew stehen in krassem Gegensatz zu ihrer einstigen öffentlichen Rolle.






