Rot-Weiss Essen kämpft nach Abgängen um den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga
Salvatore HarloffRot-Weiss Essen kämpft nach Abgängen um den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga
Rot-Weiss Essen strebt Rückkehr in die 2. Bundesliga an – trotz Playoff-Niederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth
Die Aufgabe gestaltet sich jedoch schwierig: Nach dem Abgang mehrerer Leistungsträger steht der Klub vor einem Umbruch und lotet derzeit neue Transfers aus, um die Mannschaft zu verstärken.
Unter Trainer Uwe Koschinat wird Rot-Weiss Essen mit Fortuna Düsseldorf, Hansa Rostock, MSV Duisburg und dem SV Wehen Wiesbaden um den Aufstieg konkurrieren. Die Mission ist allerdings durch die Abgänge von Torben Müsel und Kaito Mizuta erschwert worden – beide waren zentrale Säulen des Teams. Zudem fehlt mit dem Leihspieler Dickson Abiama eine weitere offensive Option im Sturm.
Obwohl Marek Janssen in der vergangenen Saison 14 Tore erzielte, gibt es Bedenken hinsichtlich seiner Laufbereitschaft und Beweglichkeit. Daher sucht der Verein nach Alternativen. Ein möglicher Kandidat ist Christoph Daferner, der in der Spielzeit 2025/26 trotz seiner Rolle als zweite Wahl sieben Treffer für Dynamo Dresden markierte. Auch MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf zeigen Interesse an dem Stürmer.
Ein weiterer Abgang betrifft Jannik Mause, der als Leihspieler vom 1. FC Kaiserslautern nach Essen gekommen war. Eine Rückkehr zu den „Roten Teufeln“ verspricht für ihn jedoch kaum mehr Spielpraxis.
Rot-Weiss Essen muss seine Offensive neu aufbauen, nachdem wichtige Angriffskräfte den Verein verlassen haben. Die mögliche Verpflichtung von Daferner könnte die Lücke schließen, doch die Konkurrenz anderer Klubs könnte die Pläne durchkreuzen. Ob der Aufstieg gelingt, hängt davon ab, wie schnell der Kader gestärkt werden kann.






