Rheinberg kämpft gegen wachsende illegale Müllberge nach Container-Entfernung
Janin FinkeRheinberg kämpft gegen wachsende illegale Müllberge nach Container-Entfernung
Illegale Müllentsorgung in Rheinberg nimmt zu – nach Entfernung von Altglascontainern
In Rheinberg hat die illegale Müllentsorgung seit der Abschaffung mehrerer Altglascontainer deutlich zugenommen. Die städtische Abfallwirtschaftsgesellschaft DLB hatte kürzlich Behälter an drei Standorten entfernt, was zu einer Zunahme unsachgemäßer Abfallentsorgung führte. Die Bürger werden nun aufgefordert, alternative Sammelstellen zu nutzen und beobachtete Verstöße zu melden.
Die DLB hat die Altglascontainer an der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße dauerhaft abgebaut. Zwar bleiben Ersatzcontainer an der Buchenstraße, Erlenstraße und erneut an der Römerstraße bestehen, doch zeigen Meldungen, dass auch dort bereits wieder illegaler Müll abgeladen wird.
Die Stadt erhält von Der Grüne Punkt eine pauschale Zahlung zur Deckung der Reinigungskosten an den Altglassammelstellen. Aufgrund der steigenden illegalen Entsorgung reichen diese Mittel jedoch nicht mehr aus, um die zusätzlichen Aufwendungen zu decken. Die Folge: Alle Rheinberger Haushalte müssen nun höhere Abfallgebühren zahlen, um die entstandene Lücke zu schließen.
Die Behörden weisen darauf hin, dass eine ordnungsgemäße Müllentsorgung über die privaten Restmülltonnen oder gegen eine geringe Gebühr im Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof möglich ist. Wer beim illegalen Abladen erwischt wird, muss mit Bußgeldern rechnen und wird als Störer der öffentlichen Ordnung behandelt.
Eine aktuelle Liste der Altglassammelstellen ist auf der Website der Stadt unter www.rheinberg.de abrufbar. Bürger, die illegale Müllentsorgung beobachten, werden gebeten, sich an das Ordnungamt Rheinberg oder die Abfallberatung zu wenden.
Durch die Zunahme der illegalen Abfallentsorgung sehen sich die Verantwortlichen gezwungen, die Gebühren für alle Haushalte anzuheben. Gleichzeitig bleiben legale Entsorgungsmöglichkeiten weiterhin zugänglich. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau und appellieren an die Bürger, die offiziellen Abfallservices zu nutzen.






