Neuer Kindergarten im Generationenquartier: 85 Plätze für 4,35 Millionen Euro
Janin FinkeNeuer Kindergarten im Generationenquartier: 85 Plätze für 4,35 Millionen Euro
Die Pläne für einen neuen Kindergarten im Generationenquartier haben einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Das Projekt, das Vorrang vor einer neuen Sporthalle erhielt, wird etwa 4,35 Millionen Euro kosten – deutlich weniger als die ursprünglich veranschlagten 5,7 Millionen Euro.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bau empfiehlt den Bau eines zweigeschossigen Kindergartens. Dieser soll Platz für 85 Kinder bieten, darunter 15 Betreuungsplätze für unter Dreijährige und 70 für ältere Kinder. Die Einrichtung wird über eine Frischküche sowie einen 1.000 Quadratmeter großen Außen-Spielbereich verfügen.
Die Kosteneinsparungen ergeben sich durch eine modulare Bauweise, die Materialabfall reduziert, die Fertigungspräzision erhöht und die Montage beschleunigt. Zudem setzt der Kindergarten auf nachhaltige Elemente wie ein begrüntes Dach mit Photovoltaikanlage und eine Fernwärmeversorgung.
Das Grundstück selbst misst etwa 18 mal 25 Meter. Obwohl keine Autoparkplätze vorgesehen sind, werden am Eingang sechs Fahrradstellplätze eingerichtet. Der Bau des neuen Borbecker Schwimmbads, ein separates Projekt, läuft bereits.
Die Entwicklung des Generationenquartiers umfasst mehrere Vorhaben, darunter Flächenmanagement, ÖPNV-Bereiche, eine Zweifeld-Sporthalle, Grünflächen und eine Wohnzone. Der Kindergarten gilt als erstes großes Projekt in diesem Gebiet. Sein nachhaltiges Design und die kosteneffiziente Planung unterstreichen die sorgfältige Vorbereitung. Das reduzierte Budget und die umweltfreundlichen Merkmale bilden einen praktischen Auftakt für die weitere Entwicklung des Quartiers.






