17 April 2026, 08:12

Mindestlohn steigt 2026 und 2027 auf bis zu 14,60 Euro pro Stunde

Frau mit roter Haarpracht in einem Nerzmantel auf dem Cover der Berliner Leben Zeitschrift im 1950er-Look mit fetter schwarzer Schrift "Berliner Lebens."

Mindestlohn steigt 2026 und 2027 auf bis zu 14,60 Euro pro Stunde

Mindestlohn in Deutschland steigt in den nächsten zwei Jahren weiter an

In den kommenden zwei Jahren wird der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland erneut steigen. Die für 2026 und 2027 beschlossenen Erhöhungen werden die Stundensätze auf 13,90 Euro und anschließend auf 14,60 Euro anheben. Unternehmen und Arbeitnehmer bereiten sich nun auf die bevorstehenden Änderungen vor.

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Der gesetzliche Mindestlohn wurde in Deutschland 2015 eingeführt und lag damals bei 8,50 Euro pro Stunde. Seither haben regelmäßige Anpassungen die Einkommen von Millionen geringverdienender Arbeitnehmer verbessert. Die jüngsten Erhöhungen werden in zwei Schritten umgesetzt: Zunächst steigt der Mindestlohn am 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro, 2027 folgt dann die Anhebung auf 14,60 Euro.

Bis zu 6,6 Millionen Beschäftigte könnten allein durch die Erhöhung ab 2025 mehr verdienen. Doch die Änderungen bringen auch Herausforderungen für kleine Betriebe mit sich. Eine Friseurin in Lünen plant beispielsweise, die Preise um 4 bis 6 Prozent zu erhöhen, um die zusätzlichen Lohnkosten auszugleichen. Studien zufolge führt eine Erhöhung des Mindestlohns um 10 Prozent in der Regel zu einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,8 bis 7,8 Prozent.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks bezeichnete die neuen Sätze als "ausgewogen und tragbar". Zwar geraten einige Branchen unter Druck, doch die Regierung betont, dass die Erhöhungen zu faireren Löhnen in der gesamten Wirtschaft beitragen werden.

Bis 2027 wird der Mindestlohn schrittweise auf 14,60 Euro steigen – ein kontinuierlicher Anstieg seit seiner Einführung. Unternehmen wie Friseursalons passen bereits ihre Preise an, um die höheren Arbeitskosten zu bewältigen. Die Änderungen werden in den kommenden Jahren Millionen Arbeitnehmer und Verbraucher betreffen.

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