Lünen testet Schulstraße für mehr Sicherheit vor der Elisabethschule
Toralf ZänkerLünen testet Schulstraße für mehr Sicherheit vor der Elisabethschule
Lünen startet Pilotprojekt für sichere Schulwege
Die Stadt Lünen hat ein Pilotprojekt gestartet, um die Mobilität von Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Vom 16. bis 22. September wurde an der Elisabethschule in Lünen-Brambauer eine temporäre Schulstraße eingerichtet. Ziel der Initiative ist es, sicherere und nachhaltigere Wege für Kinder auf dem Schulweg zu schaffen.
Die Schulstraße in der Zum Karrenbusch 6 ist an Schultagen zwischen 7:15 und 8:15 Uhr sowie zwischen 15:00 und 16:00 Uhr für alle motorisierten Fahrzeuge gesperrt. Damit soll vor allem der Bring- und Holverkehr durch Eltern eingedämmt werden, der vor Schulen oft zu gefährlichen Situationen führt.
Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Dortmund überwachten das Gebiet, ahndeten Verstöße und sprachen mit Eltern über die Risiken der sogenannten „Elterntaxis“. Bei einer Pressekonferenz am 18. September wurden die Ziele des Projekts vorgestellt – darunter die Reduzierung von Verkehr, parkenden Autos und schlechter Sichtverhältnisse für Kinder.
Jolanta Bialas, Leiterin des Verkehrsdezernats, rief die Eltern dazu auf, die ausgewiesenen Haltezonen zu nutzen. Zudem ermutigte sie sie, Kindern mehr Selbstständigkeit im Straßenverkehr zu ermöglichen, um ihr Selbstvertrauen zu stärken.
Die temporäre Schulstraße ist Teil einer umfassenderen Strategie, um Schulwege sicherer zu gestalten. Durch die Einschränkung des Fahrzeugverkehrs zu Stoßzeiten hofft die Stadt, Gefahren zu verringern und umweltfreundlichere Mobilität zu fördern. Im Rahmen des Pilotprojekts wird untersucht, wie sich solche Maßnahmen auf die Sicherheit und Mobilität von Kindern auswirken.






