Lünen erhält grünes Licht für Haushalt 2025 und Finanzsanierung mit 429 Millionen Euro
Janin FinkeLünen erhält grünes Licht für Haushalt 2025 und Finanzsanierung mit 429 Millionen Euro
Die Stadt Lünen hat die Genehmigung für ihren Haushalt 2025 sowie den Finanzsanierungsplan erhalten. Die Entscheidung fiel nach monatelangen Vorbereitungen durch die Stadtverwaltung und einer abschließenden Abstimmung im Kreistag des Kreises Unna. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hatte bereits Anfang Oktober über den Fortschritt des Haushalts informiert – ein wichtiger Schritt für die finanzielle Zukunft der Stadt.
Am 9. Oktober bestätigte Kleine-Frauns in einer Ratssitzung, dass der Haushaltsentwurf zur Prüfung bereitstehe. Hinter den Kulissen hatten der Stadtkämmerer Dr. André Jethon und sein Finanzteam intensiv an der Ausarbeitung des Plans gearbeitet. Dieser umfasst 127 Einzelmaßnahmen zur Kostensenkung und finanziellen Stabilisierung mit einem Gesamtvolumen von rund 429 Millionen Euro.
Der Kreistag Unna gab schließlich am 14. Oktober 2025 sein endgültiges Placet. Damit kann Lünen nun freiwillige Projekte und neue Investitionen vorantreiben. Ohne diesen Haushalt hätte die Stadt riskiert, ihre Rücklagen aufzubrauchen und ein striktes Sanierungskonzept umsetzen zu müssen.
Der beschlossene Plan sieht auch Erwartungen an das Wirtschaftswachstum vor, insbesondere durch neue Gewerbegebiete und Digitalisierungsvorhaben. Dennoch warnen Verantwortliche, dass die langfristige Stabilität weiterhin unsicher bleibe. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts bis 2035 könnte ohne zusätzliche Unterstützung von Bund und Land gefährdet sein.
Die vollständigen Unterlagen zum Haushalt 2025 inklusive Personalplanung sind auf der offiziellen Website der Stadt unter www.unsere-website/haushalt einsehbar.
Mit der Haushaltsgenehmigung gewinnt Lünen mehr Spielraum für Ausgaben und zukünftige Vorhaben. Durch die Konsolidierungsmaßnahmen soll die finanzielle Belastung verringert und gleichzeitig Wachstumschancen genutzt werden. Doch betonen die Verantwortlichen, dass eine nachhaltige Stabilität in den kommenden Jahren von weitergehender Hilfe der übergeordneten Ebenen abhängen wird.






