17 June 2026, 18:33

Kliniken protestieren gegen Kürzungen: "Kein Geld. Keine Versorgung"

GFO Kliniken warnen vor Versorgungslücken

Kliniken protestieren gegen Kürzungen: "Kein Geld. Keine Versorgung"

Kliniken im Verbund der Gemeinschaft Fachkrankenhäuser (GFO) haben unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung“ protestiert, um auf die finanzielle Krise im deutschen Gesundheitswesen aufmerksam zu machen. Die Demonstration richtete den Fokus auf die extreme Belastung der medizinischen Einrichtungen durch geplante Kürzungen und chronische Unterfinanzierung.

Als Symbol für drohende Versorgungslücken verengten die Krankenhäuser zeitweise ihre Zugänge, sodass Patienten und Besucher Umwege in Kauf nehmen mussten. Damit wollten sie die Folgen des geplanten Sparpakets der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) veranschaulichen.

Aktuell arbeiten etwa 80 Prozent der Krankenhäuser mit Verlusten, ein Drittel steht gar vor der Insolvenz. Besonders betroffen sind gemeinnützige Häuser, die ohne öffentliche Mittel oder Rücklagen weitere finanzielle Einbußen kaum verkraften können.

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Die GFO-Kliniken Rhein-Berg beteiligten sich, um auf die Konsequenzen zusätzlicher Sparmaßnahmen hinzuweisen. Zwar befürworten sie eine Krankenhausreform, bestehen aber auf verlässliche und ausreichende Finanzierung, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Der Protest unterstützte zudem die Petition „Licht aus für die Kliniken“, die eine faire und nachhaltige Krankenhausfinanzierung fordert.

Die Aktion war ein Appell an Politik und Öffentlichkeit. Sie unterstrich den dringenden Handlungsbedarf, um die finanzielle Schieflage im Gesundheitssektor zu beheben. Ohne Gegenmaßnahmen, so die Warnung der Kliniken, drohe die Patientenversorgung weiter zu leiden.

Quelle