06 May 2026, 08:28

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Miniaturstadt mit eigenen Gesetzen

Schwarzes und weißes Bild von Kindern, die auf Roller die Straße entlangfahren, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Pfählen und einem Zaun im Hintergrund.

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Miniaturstadt mit eigenen Gesetzen

Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal ihre eigene Miniaturstadt gebaut. Organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) ermöglicht das Projekt ihnen, eine voll funktionsfähige Gesellschaft mit eigenen Gesetzen, Unternehmen und sogar Verkehrsregeln zu betreiben.

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Die Kinder gestalteten jeden Bereich ihrer Stadt selbst – von Behörden bis zu lokalen Läden. Nach der Erkenntnis, dass Verkehrsschilder und Ampeln für die Sicherheit notwendig sind, führten sie diese ein. Wer eines der Tretautos als Verkehrsmittel nutzen möchte, benötigt nun einen speziellen „Führerschein“.

Die jungen Teilnehmer üben direkte Demokratie: Sie stimmen über wichtige Entscheidungen ab, diskutieren Themen wie Steuersenkungen und verabschieden Gesetze, die ihre Stadt betreffen. Ihre Arbeit und Debatten spiegeln reale politische Abläufe wider und vermitteln ihnen praktische Erfahrungen in bürgerlicher Verantwortung.

Den Abschluss bildet ein „Staatsempfang“, bei dem erwachsene Politiker die Kinder treffen. Ihre Geschichte wird zudem in den Bergischen Landesnachrichten am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr vorgestellt.

Die Initiative gibt den Kindern die Möglichkeit, Demokratie, Teamarbeit und Problemlösung hautnah zu erleben. Ihre Entscheidungen prägen den Betrieb der Stadt – von Verkehrsregeln bis zur Finanzpolitik. Das Projekt zeigt, wie junge Menschen sich auf praktische Weise mit realen Herausforderungen auseinandersetzen können.

Quelle