Heinemann-Quartier in Hamm: Aus dem leeren Kaufhof wird ein lebendiges Stadtzentrum
Janin FinkeHeinemann-Quartier in Hamm: Aus dem leeren Kaufhof wird ein lebendiges Stadtzentrum
Pläne für das Heinemann-Quartier in Hamm vorgestellt: Neues Leben für das lang leerstehende ehemalige Kaufhof-Gebäude
Lokale Verantwortliche und Investoren haben die Pläne für das Heinemann-Quartier in Hamm präsentiert. Das Projekt soll dem seit Jahren ungenutzten früheren Kaufhof-Gebäude neuen Glanz verleihen und im Herzen des Bahnhofsviertels einen modernen, multifunktionalen Raum schaffen.
Das ehemalige Kaufhof-Gebäude steht bereits seit fünf Jahren leer. Künftig wird es zu einem lebendigen Zentrum mit Büros, Praxen, Gastronomie, Wohnungen und kulturellen Angeboten umgestaltet. Die Gesamtfläche des Vorhabens umfasst rund 12.900 Quadratmeter, verteilt auf drei Baukörper sowie ein mehrgeschossiges Parkhaus mit 300 bis 400 Stellplätzen.
Bürgermeister Marc Herter, die Investoren Simon Schneider und Franz Venker, Architekt Volker Pahmeyer sowie Baudezernent Andreas Mentz stellten die ehrgeizigen Pläne vor. Ziel ist es, den Standort von einer monofunktionalen Einzelhandelsfläche zu einem dynamischen Stadtzentrum weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll das Projekt den hohen Bedarf an Praxis- und Büroflächen im Viertel decken.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt: Geplant sind begrünte Dächer, eine begrünte Parkhausdachfläche, Photovoltaikanlagen sowie eine vollständige barrierefreie Erschließung, um Klimaresilienz zu gewährleisten. Die Bauanträge sollen voraussichtlich Ende 2025 oder Anfang 2026 eingereicht werden, der Abriss ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Mit einer Fertigstellung wird frühestens 2029 gerechnet.
Das Investitionsvolumen für das Heinemann-Quartier liegt im oberen zweistelligen Millionenbereich.
Das Heinemann-Quartier wird das Bahnhofsviertel in Hamm mit einer Mischung aus gewerblichen, Wohn- und Kulturflächen prägen. Durch sein nachhaltiges Design und moderne Ausstattung soll es den Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht werden. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Belebung eines lange vernachlässigten Gebiets.






