09 May 2026, 04:10

Hamm setzt auf globale Nachhaltigkeit mit neuer Koordinatorin Annika Behrens

Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen bis 2030 um etwa eine Gigatonne."

Hamm setzt auf globale Nachhaltigkeit mit neuer Koordinatorin Annika Behrens

Hamm ernannt Annika Behrens zur neuen Koordinatorin für Kommunalentwicklungspolitik

Zum 1. August 2025 hat Annika Behrens ihre neue Position als Koordinatorin für Kommunalentwicklungspolitik in Hamm angetreten. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung. Die Stelle wird von der Engagement Global gGmbH finanziert und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Behrens bringt Erfahrung aus ihrer bisherigen Tätigkeit am UNESCO-Lehrstuhl der Technischen Universität Dortmund mit. Ihr Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre mit der Option auf eine Verlängerung um weitere zwei Jahre. Dank ihres Spanischstudiums in Südspanien spricht sie fließend Spanisch und wird die Zusammenarbeit Hamms mit Kommunen des Globalen Südens stärken – insbesondere mit Mazatlán in Mexiko.

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In ihrer neuen Funktion arbeitet Behrens eng mit Tobias Garske, dem Klimaschutzmanager der Stadt Hamm, sowie der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town zusammen. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Stadtverwaltung bei der Umsetzung nachhaltiger Praktiken zu unterstützen und die eigenständige Planung von Entwicklungsmaßnahmen zu fördern. Rund 50 weitere deutsche Kommunen haben bereits ähnliche Stellen geschaffen, um lokale Nachhaltigkeitsinitiativen voranzutreiben.

Ziel der Initiative ist der Aufbau langfristiger Partnerschaften, die es Kommunen ermöglichen, eigene nachhaltige Projekte umzusetzen. Behrens’ Sprachkenntnisse und ihre Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit werden dabei eine zentrale Rolle spielen.

Ihre Ernennung markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer vertieften Zusammenarbeit zwischen Hamm und seinen globalen Partnern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung sowie die Stärkung der Eigenständigkeit von Kommunen bei Entwicklungsprojekten. Der auf zwei Jahre angelegte Vertrag – mit Option auf Verlängerung – bietet dabei einen strukturierten Rahmen für ihr Engagement.

Quelle