08 June 2026, 10:09

Großübung in Mechernich-Kommern testet Gefahrgut-Einsatz mit GAMS-Verfahren

FW Mechernich: Übung ABC-Train: Briefumschlag am Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Mechernich löst Gefahrgut-Einsatz aus

Großübung in Mechernich-Kommern testet Gefahrgut-Einsatz mit GAMS-Verfahren

Großübung im Zustellstützpunkt Mechernich-Kommern: Einsatzkräfte testen Gefahrgut-Lage

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Eine Notfallübung im Zustellstützpunkt Mechernich-Kommern hat die Reaktion auf einen Gefahrstoffunfall getestet. Das Szenario umfasste eine ausgetretene Flüssigkeit und ein verdächtiges weißes Pulver, das zu mehreren simulierten Verletzungen führte. Rund 40 Einsatzkräfte und acht Fahrzeuge waren an der fast zweistündigen Übung beteiligt.

Ausgangslage war ein Vorfall, bei dem eine Mitarbeiterin verletzt wurde, nachdem aus einem Umschlag weißes Pulver ausgetreten war und sich gleichzeitig Flüssigkeit aus einem Päckchen ergoss. Dämpfe verbreiteten sich rasant im Postbereich, woraufhin die Angestellte das Bewusstsein verlor und drei weitere Kollegen zusammenbrachen.

Die ersten Rettungskräfte des Feuerwehr- und Rettungsdienstes trafen ein und folgten dem GAMS-Verfahren (Gefahrgut-Alarm- und Maßnahmenplan). Zwei Verletzte wurden gerettet und hinter einer sicheren Absperrung versorgt, während zwei weitere in der kontaminierten Zone eingeschlossen blieben.

Das ABC-Team, bestehend aus Fachkräften aus Mechernich und Zülpich, betrat das Gebäude, um die ausgetretenen Stoffe zu sichern. Mit speziellen Auffangbehältern untersuchten sie die Substanzen und neutralisierten sie. Die Übung stieß auf großes Interesse bei Mitarbeitenden und regionalen Verantwortlichen, die den Einsatz verfolgten.

Übungsleiter und vor Ort anwesende Führungskräfte zeigten sich im Nachgang zufrieden mit dem Ablauf. Für weitere Informationen steht Alexander Kloster von der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich zur Verfügung.

Die Übung endete erfolgreich: Alle simulierten Gefahrenquellen wurden unter Kontrolle gebracht und die „Verletzten“ versorgt. Die Großübung bot wertvolle Schulung für die Einsatzkräfte und demonstrierte die abgestimmte Reaktion auf mögliche chemische Bedrohungen.

Quelle