Großrazzia in Bad Salzuflen: Behörden prüfen Gastronomie und Friseure auf illegale Beschäftigung
Janin FinkeGroßrazzia in Bad Salzuflen: Behörden prüfen Gastronomie und Friseure auf illegale Beschäftigung
Großrazzia in Bad Salzuflen am Donnerstag, dem 25. September 2025
In Bad Salzuflen fand am Donnerstag, dem 25. September 2025, eine groß angelegte Kontrolle statt. Die Behörden überprüften Betriebe in der Innenstadt auf illegale Beschäftigung, Sicherheitsmängel und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. An der Aktion waren mehrere Behörden beteiligt, darunter das Finanzamt, die Polizei und lokale Ordnungsdienste.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Bielefeld leitete die gemeinsame Operation. Unterstützt wurde sie von der Kreispolizeibehörde Lippe, dem Ordnungsamt Bad Salzuflen und dem Finanzamt Detmold. Im Fokus standen Friseur- und Gastronomiebetriebe im Zentrum der Stadt.
Während der Kontrollen wurden 32 Beschäftigte zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Schwerwiegende Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht gab es nicht, doch traten kleinere Mängel zutage. Das Ordnungsamt deckte mehrere Probleme auf, darunter falsche Beschilderung, Brandschutzmängel und verstellte Fluchtwege. Zudem entsprachen in einigen Fällen die Lebensmittellagerungen nicht den Vorgaben.
Die Polizei machte zudem einen nicht mit der Razzia zusammenhängenden Fund: Ein 27-jähriger Fahrer ohne gültigen Führerschein wurde in der Innenstadt angehalten. Gegen ihn sowie den Fahrzeughalter wurden später Strafanzeigen erstattet.
Auffällig war, dass 11 Beschäftigte in Branchen, in denen ein Ausweisdokument Pflicht ist, keine Papiere bei sich trugen. Trotz dieser kleineren Verstöße wurden bei der ersten Kontrollwelle keine schweren Vergehen festgestellt.
Für Rückfragen steht Sascha Gawenda vom Hauptzollamt Bielefeld zur Verfügung. Er ist unter der Telefonnummer 0521 / 3047 - 1090 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.
Die Aktion zeigte, dass in Bad Salzuflens Geschäftsviertel ein höherer Kontrolldruck notwendig ist. Die Behörden bestätigten, dass sie auch künftig eng zusammenarbeiten werden, um illegale Beschäftigung zu bekämpfen und die Einhaltung von Vorschriften durchzusetzen. Weitere Kontrollen sind geplant, um die dauerhafte Rechtstreue der Betriebe zu gewährleisten.






