27 April 2026, 18:13

Gefälschte Mahnschreiben fluten deutsche Haushalte – so erkennen Sie die Betrugsmasche

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Gefälschte Mahnschreiben fluten deutsche Haushalte – so erkennen Sie die Betrugsmasche

Betrüger verschicken zunehmend gefälschte Mahnschreiben und täuschen Verbraucher mit nicht existierenden Forderungen

Kriminelle nutzen zunehmend die Namen echter Unternehmen, um ihre Forderungen glaubwürdig wirken zu lassen. Behörden schlagen Alarm, da immer mehr Menschen auf diese überzeugend gestalteten, aber falschen Schreiben hereinfallen.

Das Verbraucherzentrale Brandenburg hat in seiner aktuellen "Mahnwellen-Schwarzen Liste" 146 verdächtige Firmen identifiziert. Darunter geben sich Betrüger als bekannte Inkassodienstleister wie Jedermann Inkasso GmbH, Universal Inkasso AG oder DIAS Deutsche Inkasso Service GmbH aus. Gefälschte Rechnungen wirken oft erschreckend echt, da sie mit gestohlenen Unternehmensdaten arbeiten, um Empfänger zu täuschen.

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Ein aktueller Betrugsfall betrifft Schreiben einer erfundenen Firma namens "COEO-INKASSO GmbH", die angebliche Parkstrafen einfordern. Solche falschen Mahnungen geben sich mitunter sogar als Anwaltskanzleien aus – doch Behörden raten, die Echtheit über dasAnwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer* zu prüfen. Seröse Inkassodienstleister müssen stets den genauen Grund, das Unternehmen und den Zeitraum der Forderung angeben – Angaben, die Betrüger in der Regel schuldig bleiben.

Warnsignale sind ausländische Kontodaten oder Firmen, die nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen sind. Behörden warnen davor, auf verdächtige Schreiben zu reagieren oder Links anzuklicken. Stattdessen sollten Empfänger die Forderung über offizielle Kanäle überprüfen.

Angesichts der wachsenden Flut gefälschter Inkassoschreiben verschärfen Verbraucherschützer ihre Warnungen. Betroffene werden aufgefordert, ruhig zu bleiben, keine Zahlungen ohne Bestätigung zu leisten und verdächtige Schreiben zu melden. Die Behörden aktualisieren regelmäßig Schwarze Listen und Prüfwerkzeuge, um der Öffentlichkeit zu helfen, Betrug zu erkennen, bevor er finanziellen Schaden anrichtet.

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