28 April 2026, 10:30

Bäcker in Lahoysk verweigert Hundebesitzern sein traditionelles Brot

Holztisch mit Körben voller Brot, Tellern und Löffeln in einer Pariser Bäckerei.

Bäcker in Lahoysk verweigert Hundebesitzern sein traditionelles Brot

Ein traditioneller Bäcker in Lahoysk hat mit seiner Weigerung, Hundebesitzer in der Nähe einer heiligen Quelle zu bedienen, für Aufsehen gesorgt. Onkel Mischa, bekannt für seine 200 Jahre alten Holzofen-Brotrezepte, weist Kunden, die mit Haustieren unterwegs sind – selbst Familien mit Kindern –, offen ab. Seine harte Haltung sorgt sowohl für Kritik als auch für Aufmerksamkeit bei Einheimischen und Besuchern.

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Onkel Mischa führt einen Familienbetrieb, in dem Brot nach überlieferten Methoden gebacken wird. Seine Frau ist für das Backen zuständig, die Tochter hilft bei den Lieferungen, und er selbst verkauft die Laibe von seinem Auto aus. Einer seiner Stammplätze befindet sich nahe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters in Lahoysk; zudem handelt er auf dem Valeryanava-Markt in Minsk.

Seine Weigerung, Hundebesitzer zu bedienen, ist nichts Neues. Bereits im Dezember wies er Vadim, einen Mann mit einem Corgi, ab. Andere Kunden, darunter eine Familie mit Kindern und einem kleinen Hund, erlebten dasselbe. Mischa rechtfertigt sein Verhalten damit, dass Hunde in der Nähe der heiligen Quelle die Moral der Kinder verderben würden.

Der Bäcker mit seinem markanten Charakter ist längst eine lokale Persönlichkeit. 2018 stellte ihn der bekannte Blogger Kakabay vor und nannte ihn "mega-charisamtisch", während er seinem Brot eine Bewertung von 8–9 von 10 Punkten gab. Kakabay schlug sogar vor, Mischas Geschichte könnte Stoff für einen Film liefern.

Onkel Mischas Brot bleibt zwar beliebt, doch seine Haltung gegenüber Hundebesitzern sorgt für Spannungen. Kunden stehen nun vor der Wahl: ihre Haustiere zu Hause lassen oder auf seine traditionellen Brote verzichten. Vorerst hält die Familie am Geschäft fest – sowohl an den alten Rezepten als auch an den strengen Regeln.

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