06 May 2026, 18:13

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um Parteispitze

Weißer Hintergrund mit zentrierter fetter schwarzer Schrift, die "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" enthält, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, unter Verwendung einer modernen professionellen Schriftart.

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um Parteispitze

Der Wettlauf um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Deutschland nimmt an Fahrt auf. Henning Höne, der aktuelle Landesvorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, hat seine Kandidatur für den Bundesvorsitz bekannt gegeben. Sein Antrag umfasst ein vorgeschlagenes Team für den neuen Parteivorstand und ebnet damit den Weg für eine Abstimmung gegen seinen Konkurrenten Wolfgang Kubicki Ende Mai.

Höne hat seine Pläne für den Fall einer Wahl skizziert, beginnend mit der Nominierung von Alena Trauschel als Generalsekretärin. Die 27-jährige Politikerin aus Baden-Württemberg schrieb 2021 Geschichte, als sie als jüngstes Mitglied in den Landtag gewählt wurde. Sie betont, die FDP müsse als Reformpartei agieren, die das Land einen statt spalten solle. Trauschel ist überzeugt, dass die FDP wie keine andere diese Rolle ausfüllen könne.

Neben Trauschel plant Höne, zwei weitere Frauen für den Parteivorstand vorzuschlagen: die bayerische Liberale Susanne Seehofer und die hamburgische Europaabgeordnete Svenja Hahn.

Sein Rivale Wolfgang Kubicki verfolgt eine andere Strategie. Sollte er den Vorsitz übernehmen, will er Martin Hagen zum Generalsekretär ernennen. Hagen führte zuvor den bayerischen Landesverband der FDP sowie deren Fraktion im Landtag an.

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Die endgültige Entscheidung fällt auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai, wo die Delegierten zwischen Höne und Kubicki wählen werden.

Die Abstimmung über die Parteispitze wird nicht nur bestimmen, wer die FDP künftig führt, sondern auch, wer Schlüsselpositionen innerhalb der Partei besetzt. Während Höne auf jüngere Kräfte wie Trauschel setzt, bringt Kubickis Kandidat für das Amt des Generalsekretärs Erfahrung aus Bayern mit. Das Ergebnis wird die Ausrichtung der Partei in den kommenden Jahren prägen.

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