27 April 2026, 06:17

ETF-Investments: Wie Sie typische Fehler vermeiden und langfristig profitieren

Ein Kreuzworträtsel mit den Wörtern "Verlust", "Risiko" und "Risiko", die auf einer Zeitung mit Text und Zahlen geschrieben sind.

ETF-Investments: Wie Sie typische Fehler vermeiden und langfristig profitieren

In ETFs zu investieren ist dank Plattformen wie Trade Republic und Scalable Capital einfacher denn je. Diese Fonds bieten einen risikoarmen Einstieg in die Märkte, indem sie einen Index abbilden und das Risiko auf viele Vermögenswerte verteilen. Doch auch bei ETFs können ohne sorgfältige Planung kostspielige Fehler unterlaufen.

ETFs funktionieren, indem sie Hunderte oder Tausende Aktien und Anleihen in einer einzigen Anlage bündeln. Diese Streuung verringert das Risiko im Vergleich zum Kauf einzelner Wertpapiere. In den letzten zehn Jahren haben es über 95 Prozent der aktiv gemanagten Fonds nicht geschafft, einen einfachen globalen Markt-ETF zu schlagen. Dennoch sollten neue Anleger zunächst klare Ziele setzen und einen Anlagehorizont festlegen – idealerweise mindestens fünf Jahre –, bevor sie einsteigen.

Ein ausgewogenes Portfolio mit 40 Prozent Aktien und 60 Prozent Anleihen kann in Abschwungphasen als Puffer wirken. Anleihen mildern oft Verluste, wenn die Aktienmärkte einbrechen, und wirken wie ein Airbag bei einem Crash. Dennoch passieren Fehler. Anleger, die sich ausschließlich auf japanische ETFs konzentrierten, verzeichneten 32 Jahre lang keine Gewinne – ein Resultat von Überkonzentration. Ähnlich können thematische ETFs, die Trends hinterherjagen, breiter gestreute Fonds unterperformen und dabei höhere Risiken bergen.

Auch Timing und Strategie sind entscheidend. Häufiges Kaufen und Verkaufen treibt die Kosten in die Höhe und kann Anleger um langfristiges Wachstum bringen. Selbst unerwartete Geldsegen wie Erbschaften oder Lottogewinne sollten nicht überstürzt in den Markt fließen. Ein auf die persönlichen Umstände zugeschnittener Finanzplan ist vor jedem Investment unverzichtbar.

Nachhaltige ETFs haben in den letzten 50 Jahren ebenfalls starke Performance gezeigt und traditionelle Fonds übertroffen. Dennoch warnen Experten davor, Nischen- oder Trend-ETFs zu jagen – besonders, wenn das Geld für essenzielle Ausgaben benötigt wird.

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ETFs bieten einen zugänglichen Weg in die Geldanlage, doch der Erfolg hängt davon ab, typische Fallstricke zu vermeiden. Marktrisiken, Überkonzentration auf einzelne Regionen oder Themen sowie eine schlechte ETF-Auswahl können die Rendite schmälern. Ein diversifizierter, langfristiger Ansatz – mit Anleihen als Volatilitätsdämpfer – bleibt für die meisten Anleger der sicherste Weg.

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