26 April 2026, 20:13

Essens neues Kontorhausviertel startet mit historischem Spatenstich

Eine Stadtstraße in Toronto mit hohen Gebäuden, fahrenden Fahrzeugen, Fußgängern auf dem Gehweg, Bäumen und verstreuten trockenen Blättern auf dem Boden unter einem sichtbaren Himmel.

Essens neues Kontorhausviertel startet mit historischem Spatenstich

Essen startet offiziell das ehrgeizige Kontorhausviertel-Projekt

Am 18. November 2025 hat Oberbürgermeister Thomas Kufen mit dem ersten Spatenstich auf dem ehemaligen Siemens-Gelände den Auftakt für eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Essens gegeben. Das Vorhaben soll dem Stadtteil Weststadt neuen Schwung verleihen und weitere Investitionen anziehen.

Im Rahmen des Kontorhaus Ost-Projekts entstehen auf 35.000 Quadratmetern moderne Wohnungen sowie 11.000 Quadratmeter Büroräume. Die Bauarbeiten laufen bereits, und die ersten Wohnungen sollen bis 2028 fertiggestellt werden. Zudem wird das städtische Immobilienamt Essen dort seinen Sitz nehmen und ab 2027 die Hälfte der Büroflächen belegen.

Kufen betonte, das Projekt sei ein "klares Zeichen des Vertrauens in die Zukunft Essens". Er dankte der Dr. Helmut Greve Bau- und Boden-AG sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt für ihr Engagement, das die Umsetzung der Pläne ermöglicht habe. Die Entwicklung solle neue Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten schaffen und gleichzeitig das Stadtzentrum stärken.

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Das Kontorhausviertel insgesamt soll als Katalysator für weiteres Wachstum wirken. Die Verantwortlichen erhoffen sich, dass es mehr Unternehmen und Bewohner dazu bewegt, in Essens sich wandelnde Stadtlandschaft zu investieren.

Die erste Phase des Projekts ist nun angelaufen: Die Wohnungen werden voraussichtlich 2028 bezugsfertig sein, die Büros bereits früher. Das Vorhaben bietet nicht nur Platz für die städtische Immobilienverwaltung, sondern schafft dringend benötigten Wohnraum. Für die Stadtführung ist es ein entscheidender Schritt, um den Stadtteil Weststadt zu beleben und Essens wirtschaftlichen Aufschwung zu festigen.

Quelle