24 May 2026, 18:12

Düsseldorfer Ausstellung gedenkt der Opfer eines Massakers und der vermissten Geiseln

Leben für die Straßen riskieren

Düsseldorfer Ausstellung gedenkt der Opfer eines Massakers und der vermissten Geiseln

Ausstellung in Düsseldorf gedenkt des zweiten Jahrestags eines Massakers an jüdischen Opfern

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Eine Ausstellung in Düsseldorf erinnert an den zweiten Jahrestag eines Massakers, dem jüdische Menschen zum Opfer fielen. Gleichzeitig lenkt die Veranstaltung den Blick auf das anhaltende Leid der Geiseln, die noch immer vermisst werden. Die Organisatorinnen verbinden Fotografie und öffentliche Mahnwachen, um ihre Botschaft präsent und dringlich zu halten.

Eva Lindner und Rivkah Young initiierten im Februar 2024 in Düsseldorf einen wöchentlichen Schweigemarsch. Ihr Ziel: auf das Schicksal der Geiseln und die Opfer des Massakers aufmerksam zu machen. Lindner, von Beruf Fotografin, hat seitdem jeden Marsch dokumentiert.

Die Ausstellung zeigt nun ihre Aufnahmen zusammen mit Plakaten der Vermissten. Die Bilder prägen seit Monaten die wöchentlichen Kundgebungen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbreiten Fotos und Videos in den sozialen Medien unter dem Appell: „Bringt sie jetzt nach Hause!“

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller nahm an der Veranstaltung teil und würdigte das Engagement der Organisatorinnen. Er bezeichnete ihre Arbeit als kraftvollen Protest gegen die Barbarei. Die Ausstellung dient gleichermaßen als Mahnmal und als Aufruf zum Handeln.

Mit Fotografie, sozialen Medien und öffentlichen Kundgebungen sorgen die Initiatorinnen dafür, dass die Opfer und Geiseln nicht in Vergessenheit geraten. Ihr Einsatz für Gerechtigkeit und Erinnerung gewinnt durch die Unterstützung des Oberbürgermeisters zusätzlich an Gewicht.

Quelle