Dresselhaus und Fabory besiegeln Rettungsdeal nach Insolvenzantrag
Dresselhaus, deutscher Spezialist für Verbindungselemente und Befestigungstechnik, einigt sich mit Fabory auf Zukunftssicherung
Die beiden Unternehmen planen eine strategische Partnerschaft, um Lieferketten zu stärken und Kunden den Zugang zu einem breiteren Produktsortiment zu ermöglichen. Die Vereinbarung folgt auf die Eigenverwaltung von Dresselhaus, die im Juli Insolvenz angemeldet hatte.
Laut dem verbindlichen Investorenabkommen wird Fabory den Restrukturierungsplan von Dresselhaus finanzieren. Der Deal bedarf jedoch noch der endgültigen Zustimmung der Finanzierungspartner und der Arbeitnehmervertreter, bevor er umgesetzt werden kann. Beide Seiten sehen in der Kooperation eine Chance, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und das Wachstum zu beschleunigen.
Die Zusammenarbeit verbindet die Expertise von Dresselhaus in den Bereichen RFID-Kanban, Point-of-Sale-Lösungen und C-Teile-Management mit den Stärken von Fabory in Lieferkettenoptimierung und Sortimentslösungen für Verbindungselemente. Gemeinsam wollen sie die Lieferzuverlässigkeit verbessern, Lieferzeiten verkürzen und die Kosten für Kunden senken. Die gebündelte Plattform schafft ein paneuropäisches Netzwerk, das Industrie und Endmärkte auf dem gesamten Kontinent enger anbindet.
Kunden profitieren künftig von einem umfassenderen Produktspektrum – von standardisierten C-Teilen bis hin zu maßgefertigten Verbindungselementen – alles aus einer Hand. Zudem soll die Partnerschaft Stabilität für Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden bieten, indem sie eine bessere Planungssicherheit gewährleistet.
Der von Fabory unterstützte Restrukturierungsplan zielt darauf ab, Dresselhaus nach der Insolvenz zu stabilisieren. Bei Genehmigung entsteht ein leistungsfähigeres, effizienteres Zulieferernetzwerk in Europa. Im Mittelpunkt stehen die Steigerung der Servicequalität sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen und der Geschäftskontinuität.






