24 May 2026, 00:21

Drei Personen lösen Großalarm an der Müngstener Brücke aus – Bahnverkehr lahmgelegt

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Personen lösen Großalarm an der Müngstener Brücke aus – Bahnverkehr lahmgelegt

Drei Personen am Sonntagmittag unberechtigt in der Nähe der Müngstener Brücke gesichtet

Am Sonntag, dem 8. März, wurden gegen Mittag drei Personen dabei beobachtet, wie sie sich widerrechtlich in der Nähe der Müngstener Brücke aufhielten. Ihr Aufenthalt zwang die Behörden zu einer vorübergehenden Sperrung der Bahnstrecke, was zu Verspätungen führte und einen großangelegten Einsatz der Rettungskräfte auslöste.

Gegen 12:05 Uhr meldeten mehrere Zeugen, zwei Erwachsene und ein Kind im gesperrten Gleisbereich gesehen zu haben. Die Behörden handelten umgehend und stellten den Zugverkehr zwischen 12:09 Uhr und 12:50 Uhr ein, um mögliche Unfälle zu verhindern.

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Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, darunter die Bundespolizei, die Wuppertaler Polizei sowie Feuerwehrkräfte aus Solingen und Remscheid. Die beiden Erwachsenen gaben später an, ihre Navigations-App habe sie über die Brücke geleitet. Die Bundespolizei betonte jedoch, dass deutlich sichtbare Verbotszeichen vorhanden seien, die unbedingt zu beachten seien.

Der Vorfall hat für die Beteiligten finanzielle Folgen. Die Bundespolizei belastete die beiden Erwachsenen mit Ordnungswidrigkeiten, wobei die Einsatzkosten auf 99,60 Euro festgesetzt wurden. Die Wuppertaler Polizeidirektion verhängte zudem Gebühren in Höhe von 118,50 Euro pro Person; der Fall befindet sich derzeit im Anhörungsverfahren.

Die Feuerwehr Solingen verzeichnete Kosten von etwa 656 Euro für den Einsatz von Fahrzeugen und Personal. Eine formelle Kostenbenachrichtigung wurde gemäß dem nordrhein-westfälischen Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz verschickt. Die Stadt Remscheid prüft derweil noch, ob zusätzliche Auslagen geltend gemacht werden, eine Entscheidung steht jedoch noch aus.

Der Vorfall führte zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr und erforderte einen umfangreichen Einsatz der Rettungskräfte. Die Behörden wiesen erneut auf die Gefahren hin, die von der Missachtung der Bahnsicherheitsvorschriften ausgehen. Die finanziellen und operativen Auswirkungen des Vorfalls werden weiterhin von den örtlichen Behörden geprüft.

Quelle