Drei Brüder aus der Eifel erobern die deutsche Politikspitze
Drei Brüder aus der Eifel haben in Deutschland politische Karriere gemacht. Gordon Schnieder steht kurz davor, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz zu werden, während Patrick und Carsten Schlüsselfunktionen auf Bundesebene innehaben. Ihr Weg in die Politik begann im kleinen Dorf Birresborn, wo sie in den 1980er-Jahren aufwuchsen.
Gordon Schnieder, Vater von drei Kindern, war einst Bürgermeister von Birresborn und dem benachbarten Arzfeld. Der Diplom-Finanzwirt (FH) ist seit Langem in der Kommunalpolitik aktiv. Seine Töchter, die er liebevoll seine „echten Puffbohnen“ nennt – eine Anspielung auf den regionalen Dialekt –, begleiten ihn oft in seinem öffentlichen Leben.
Carsten Schneider, Bundesumweltminister, besuchte von 1982 bis 1984 die Grundschule in Birresborn. Aktuell konzentriert er sich auf Infrastrukturprojekte, insbesondere den vierspurigen Ausbau der A60 bei Bitburg. Das Vorhaben soll die Verkehrsbelastung in der Region verringern.
Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister, studierte zunächst Jura und arbeitete kurzzeitig in der Rechtsbranche, bevor er in die Politik wechselte. Heute verantwortet er die nationale Verkehrspolitik. Politisch sind die Brüder unterschiedlich aufgestellt: Zwei gehören der CDU an, einer der SPD.
Trotz ihrer unterschiedlichen Rollen bleiben ihre Wurzeln in der Eifel. Die engen Gemeinschaften und die ländliche Prägung der Region formten ihre Kindheit und später ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst.
Die Schnieder-Brüder bekleiden heute einflussreiche Positionen in der deutschen Politik. Gordons bevorstehende Amtszeit als Ministerpräsident wird ihr gemeinsames Gewicht noch verstärken. Ihr Aufstieg vom kleinen Dorf in die Bundespolitik zeigt sowohl persönlichen Ehrgeiz als auch ein gemeinsames Engagement für das Gemeinwohl.






