06 May 2026, 06:17

Berliner Ensemble übertrifft sich selbst: 16 Neuinszenierungen und Rekordbesuch

Das Lincoln Theater in Berlin, ein gläsernes Gebäude mit einer Texttafel, sieht von innen belebt aus und zeigt verschiedene Gegenstände.

Berliner Ensemble übertrifft sich selbst: 16 Neuinszenierungen und Rekordbesuch

Das Berliner Ensemble hat sein Programm für die kommende Spielzeit vorgestellt – mit 16 Neuinszenierungen. Die Theatercompany zeigt damit deutlich mehr Vorstellungen als in den Vorjahren. Hohe Besucherzahlen spiegeln Berlins blühende Kulturszene wider: Allein in der letzten Saison verzeichnete das Haus fast 230.000 Gäste.

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Den Auftakt macht Peter Handkes Schnee von gestern, Schnee von morgen. Zu den Highlights zählt Frank Castorfs Adaption von Klaus Manns Mephisto, ein Projekt, das bereits jetzt großes Interesse weckt. Ulrich Rasche inszeniert Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder – ein Klassiker kehrt auf die Bühne zurück.

Fritzi Wartenbergs Sorry, kein Foto für dich wirft einen kritischen Blick auf die Welt der Model-Castingshows. Zudem öffnet das Theater seine Generalproben und Vorpremieren für das Publikum und gibt so Einblick in die letzten Vorbereitungen.

Haushaltsvorgaben zwingen das Ensemble zu einem dichteren Spielplan. Allein im vergangenen Jahr gab es 75 Vorstellungen mehr als in der Saison davor – ein Zuwachs, der die Besucherzahlen um rund 40.000 auf knapp 230.000 steigerte.

Die neue Spielzeit bringt 16 Uraufführungen und ein volles Programm. Mit mehr Vorstellungen und öffentlichen Proben will das Theater seine wachsende Zuschauerzahl halten. Berlins kulturelle Anziehungskraft bleibt ungebrochen und trägt die ehrgeizigen Pläne des Ensembles.

Quelle