Architekturstudium in Wuppertal droht bis 2033 zu schließen – Uni kämpft um Rettung
Toralf ZänkerArchitekturstudium in Wuppertal droht bis 2033 zu schließen – Uni kämpft um Rettung
Architekturstudiengang der Bergischen Universität Wuppertal könnte bis 2033 geschlossen werden
Die Bergische Universität Wuppertal steht vor finanziellen Kürzungen und hat Schwierigkeiten, wichtige Lehrstühle zu besetzen. Obwohl bereits über 80 Bewerbungen für eine ab 2026 geplante Professur eingereicht wurden, bleibt die Zukunft des Studiengangs ungewiss.
Die Universität warnte, dass ab 2026 möglicherweise keine neuen Studierenden mehr aufgenommen werden könnten, falls die aktuellen Pläne umgesetzt werden. Durch die reduzierte Landesförderung ab diesem Jahr muss der Architekturbereich überprüft werden – trotz seines guten Rufs in Forschung und Lehre. Prof. Christoph Grafe, Dekan des Fachbereichs, bestätigte, dass unbesetzte Professuren zu einer schrittweisen Schließung bis 2033 führen könnten.
Studierende, die bereits eingeschrieben sind – einschließlich derer, die im Wintersemester 2025 beginnen – können ihr Studium jedoch regulär abschließen. Die Universität sicherte zu, sie bis zum Abschluss zu begleiten. Gleichzeitig würde die Stadt Wuppertal einen wichtigen Standortvorteil verlieren, falls die lokale Architektusausbildung endet.
Mehr als 80 Bewerber:innen haben sich auf die 2026 ausgeschriebene Professur beworben, was auf großes Interesse hindeutet. Ohne ausreichend festes Personal könnte die Universität jedoch gezwungen sein, den Studiengang auslaufen zu lassen.
Die Zukunft des Architekturbereichs hängt nun von Finanzierungsentscheidungen und der Besetzung der Stellen ab. Sollte keine Lösung gefunden werden, verliert Wuppertal bis Anfang der 2030er-Jahre ein renommiertes akademisches Angebot. Für aktuell Immatrikulierte ändert sich jedoch vorerst nichts.






