Alemannia Aachen baut um: Neue Spieler, alte Lücken und große Pläne für die Saison
Toralf ZänkerAlemannia Aachen baut um: Neue Spieler, alte Lücken und große Pläne für die Saison
Alemannia Aachen bereitet sich mit neuen Verpflichtungen und klareren Zielen auf die kommende Saison vor. Gerüchte über einen Wechsel von Noah Pesch zum Verein wurden zurückgewiesen, während die Mannschaft Schlüsselspieler wie Matti Wagner fest verpflichtet. Nach einem holprigen Start in der vergangenen Spielzeit will der Klub nach mehreren prominenten Abgängen nun ein schlagkräftigeres Team aufbauen.
Der Verein hat eine Verpflichtung von Noah Pesch ausgeschlossen und damit Spekulationen über seine Ankunft beendet. Gleichzeitig sind die Saisonkartenverkäufe gestiegen – eine Folge der verbesserten Leistungen in der Rückrunde der letzten Saison.
Torhüter Fotios Pseftis wird den Verein verlassen, was eine Lücke im Kader hinterlässt. Um diese zu schließen, sucht Alemannia Aachen nach mindestens einem neuen Schlussmann. Im Gespräch ist unter anderem der erfahrene Keeper Manuel Riemann.
Eine positive Nachricht ist die Unterschrift von Matti Wagner, der nach einer Leihe von der SpVgg Greuther Fürth einen Zweijahresvertrag erhalten hat. Der 21-jährige Linksverteidiger hat Trainer Mersad Selimbegović überzeugt, der in Wagner großes Potenzial sieht. Seine feste Verpflichtung bringt Stabilität in die Abwehrreihe.
Allerdings steht der Klub vor Herausforderungen, nachdem wichtige Spieler wie Lars Gindorf, Jonas Oehmichen und Pierre Nadjombe den Verein verlassen haben. Die Vereinsführung räumt ein, dass der Aufbau eines konkurrenzfähigen Teams keine leichte Aufgabe ist, bleibt aber entschlossen, den Kader vor Saisonbeginn zu verstärken.
Alemannia Aachen geht mit einer Mischung aus neuem Talent und noch offenen Baustellen in die neue Spielzeit. Wagners Verpflichtung stärkt die Defensive, während die Suche nach einem Torwart weitergeht. Die verbesserten Leistungen der letzten Saison haben die Fanunterstützung belebt, doch der Wiederaufbau wird entscheidend sein, nachdem mehrere erfahrene Spieler den Verein verlassen haben.






