07 June 2026, 00:12

AfD verdreifacht Stimmenanteil in NRW – doch der Erfolg bleibt begrenzt

Kommentar: Das unangenehme, beständige Übergewicht der NRW AfD

AfD verdreifacht Stimmenanteil in NRW – doch der Erfolg bleibt begrenzt

Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen hat die AfD ihren Stimmenanteil im Vergleich zu früheren Ratswahlen verdreifacht. Dennoch blieb das Ergebnis der Partei hinter ihrem Bundestagswahl-Ergebnis von Februar zurück. Landeschef Martin Vincentz wertete das Resultat trotzdem als Erfolg.

Die AfD erreichte 14,5 Prozent der Stimmen in NRW – ein deutlicher Anstieg gegenüber früheren Kommunalwahlen. Dennoch lag das Ergebnis unter dem Bundesergebnis der Partei von Februar. In den Stichwahlen unterlagen alle vier AfD-Kandidaten in ihren Rennen.

In der zweiten Wahlrunde erhielt die AfD weniger Stimmen als im ersten Durchgang, mit Hagen als einziger Ausnahme. Vincentz kämpft seit Monaten mit internen Konflikten, da rechtsextreme Flügel innerhalb der Partei für anhaltende Spannungen sorgen.

Beobachter stellten fest, dass die AfD im Wahlkampf nur eine untergeordnete Rolle spielte und ihn als Nebenschauplatz behandelte. Trotz der Zugewinne bleibt der Einfluss der Partei in NRW begrenzt – Kritiker bezeichnen sie in der Region als „Papiertiger“.

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Der Stimmenanteil der AfD wuchs, erreichte aber nicht das Niveau der Bundestagswahl. Vincentz präsentierte die Ergebnisse zwar als Erfolg, doch die Partei verlor alle Stichwahlen. Die Wahl hinterlässt die AfD in einer stärkeren, aber weiterhin begrenzten Position in der NRW-Politik.

Quelle