1. FC Köln bangt um Stürmer Bülter – Ache vor Comeback nach drei Jahren
Janin Finke1. FC Köln bangt um Stürmer Bülter – Ache vor Comeback nach drei Jahren
1. FC Köln muss im Bundesliga-Duell gegen den VfB Stuttgart möglicherweise auf Marius Bülter verzichten. Der Stürmer kämpft mit Beschwerden in der Achillessehne. Trainer Lukas Kwasniok steht nun vor einer Personalentscheidung im Angriff.
Bülters Ausfall könnte Ragnar Ache die Chance auf einen Platz in der Startelf eröffnen. Der Angreifer hat in dieser Saison als Einwechselspieler überzeugt und in fünf Kurzeinsätzen über alle Wettbewerbe hinweg drei Vorlagen geliefert. Kwasniok deutete an, dass Aches aktuelle Form und die Notwendigkeit von körperlicher Präsenz im Team für einen Einsatz von Beginn an sprechen.
Sein letzter Start in einem Bundesliga-Spiel liegt mehr als drei Jahre zurück: Am 5. Mai 2022 endete das Spiel für Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen mit einer 0:2-Niederlage. Seitdem verbrachte Ache drei Spielzeiten in der 2. Bundesliga, in denen er für die SpVgg Greuther Fürth und den 1. FC Kaiserslautern 41 Tore erzielte.
Kwasniok hat jedoch weitere offensive Alternativen. Auch Luca Waldschmidt, Linton Maina und Said El Mala kommen für die Sturmspitze infrage. Der Trainer bezeichnete seine Auswahlmöglichkeiten scherzhaft als ein „Luxusproblem“.
Sollte Ache tatsächlich von Anfang an auflaufen, wäre es sein erster Bundesliga-Start seit 2022. Seine Erfahrung und jüngste Wirkungskraft könnten dem 1. FC Köln im Angriff zusätzliche Schlagkraft verleihen. Die Mannschaft wird versuchen, Bülters Fehlen mit ihrem vorhandenen Offensivpotenzial auszugleichen.






