29 March 2026, 16:13

Zwei Pedelec-Fahrer verunglücken betrunken in NRW – Polizei warnt vor Promillegrenzen

Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftskomitee-Radrennen, das eine Gruppe von Menschen auf Fahrrädern zeigt.

Zwei Pedelec-Fahrer verunglücken betrunken in NRW – Polizei warnt vor Promillegrenzen

Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen unter Alkoholeinfluss verletzt

Am Wochenende verunglückten zwei Pedelec-Fahrer bei getrennten Alleinunfällen in Nordrhein-Westfalen. In beiden Fällen gab es Anzeichen für Alkoholkonsum. Die Polizei wies daraufhin darauf hin, dass auch für Radfahrer die gesetzlichen Promillegrenzen gelten.

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Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabend, als ein 45-jähriger Mann aus Straelen verletzt auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden wurde. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund sichtbarer Anzeichen von Trunkenheit wurden Blutproben entnommen.

Am Sonntagmittag wurde ein 41-jähriger Mann aus Geldern verletzt auf dem Radweg in der Nähe von Am Mühlenwasser entdeckt. Auch er musste mit schweren Verletzungen stationär behandelt werden, nachdem Beamte Alkoholeinfluss vermuteten und Bluttests anordneten.

In einem weiteren Fall vom 1. März 2026 wurde ein 52-jähriger Radfahrer aus Mitwitz wegen Trunkenheit im Verkehr angeklagt. Sein Blutalkoholwert lag mit über 1,6 Promille deutlich über der für Radfahrer in Deutschland geltenden Grenze, was zu einem Strafverfahren führte. Bei den aktuellen Unfällen lagen zu den Alkoholwerten der zweiten Beteiligten keine Angaben vor.

Die Polizei warnte, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss zum Entzug des Führerscheins und zu strafrechtlichen Konsequenzen führen kann. Radfahrern wurde geraten, nach dem Alkoholkonsum vorsorglich für eine sichere Heimfahrt zu sorgen und im Straßenverkehr aufeinander zu achten.

Beide verletzten Fahrer befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Ermittlungen zu den Unfällen laufen noch, wobei Alkohol in beiden Fällen als wahrscheinliche Ursache gilt. Die Vorfälle zeigen erneut, dass für alle Verkehrsteilnehmer – auch für Radfahrer – bei Alkoholisierung rechtliche Konsequenzen drohen.

Quelle