Zwei Frauen verdächtig: Großrazzia deckt Cannabis-Plantage im Wert von Hunderttausenden auf
Janin FinkeZwei Frauen verdächtig: Großrazzia deckt Cannabis-Plantage im Wert von Hunderttausenden auf
Zwei Frauen stehen im Verdacht, in einen großangelegten Cannabis-Ring verwickelt zu sein, nachdem sie bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn A1 im vergangenen Jahr aufgefallen waren. Bei einer Razzia in Wittlich (Rheinland-Pfalz) entdeckten Beamte Hunderte Cannabispflanzen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro. Den Anfang nahm die Ermittlung, als die Polizei in ihrem Fahrzeug Drogen fand.
Der Fall begann im Jahr 2023, als Beamte ein Auto in Richtung Köln anhielten. Im Inneren fanden sie Marihuana, THC-haltige Produkte sowie eine geringe Menge Amphetamin. Die beiden Frauen, 39 und 41 Jahre alt, gerieten daraufhin in den Fokus einer umfassenderen Untersuchung.
Am 15. Januar durchsuchte die Kriminalpolizei Euskirchen eine mutmaßliche Cannabis-Plantage in Wittlich. Die Durchsuchungsbefehle, ausgestellt von der Staatsanwaltschaft Bonn und dem Amtsgericht Bonn, betrafen sowohl das Grundstück als auch die Wohnungen der Verdächtigen. Bei der Aktion beschlagnahmte die Polizei mehrere Hundert Cannabispflanzen mit einem Gesamtwert im sechsstelligen Bereich.
In der Wohnung einer der Verdächtigen stießen die Ermittler auf weitere Cannabisbestände sowie Bargeld im niedrigen fünfstelligen Bereich. Auch bei der Durchsuchung der zweiten Wohnung wurden zusätzliche Mengen Cannabis sichergestellt. Auf dem Anbaugelände selbst fanden die Beamten erneut Bargeld – ebenfalls im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, während die Behörden die Beweislage auswerten. Die beschlagnahmten Drogen und Geldsummen deuten auf eine professionell organisierte Struktur hin. Bisher wurden gegen die beiden Frauen noch keine Anklagen erhoben.






