Zusammen für Flüchtlinge: Aufruf für Willkommenskörbe
Gemeinsam für Geflüchtete: Aufruf zu Willkommenspaketen
Teaser: Informationsmaterialien, Schreibwaren und Haushaltsartikel sollen die Ankunft erleichtern und ein Zeichen der Willkommenskultur setzen.
17. Dezember 2025
Schlagwörter: Krieg-und-Konflikte, Migration, Politik, Allgemeine-Nachrichten
In Gütersloh startet eine neue Spendenaktion, um Geflüchtete zu unterstützen, die ab Januar in der Stadt ankommen. Die Initiative, getragen von der Asyl-Arbeitsgruppe der Evangelischen Kirche, stellt grundlegende Willkommenspakete bereit, um den Neuanfang zu erleichtern. Die Organisator:innen betonen, dass jede Hilfe – ob finanziell oder ehrenamtlich – einen Unterschied macht.
Der Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund der Schließung von Notunterkünften und der verringerten Kapazität einer weiteren Einrichtung, was den Bedarf an zusätzlichen Ressourcen erhöht. Jedes Paket enthält Orientierungshilfen, Schul- und Bastelmaterialien für Kinder, Haushaltsartikel, Wäschekörbe, Wäscheständer, Handtücher sowie Hygieneartikel.
Die Asyl-Arbeitsgruppe, die seit Jahren eine Kultur der Offenheit fördert, bittet um Geldspenden. Diese können über die Evangelische Kirche Gütersloh und die Sparkasse Gütersloh überwiesen werden. Die Idee zur Aktion stammte ursprünglich von der Grünen-Fraktion der Stadt. Bürgermeisterstellvertreter Henning Matthes dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement und hob ihre wichtige Rolle bei der Integration der Geflüchteten hervor.
Gesucht werden zudem langfristige Freiwillige für Mentoring, Sprachförderung und Integrationsprogramme. Interessierte können sich an Katharina Stein (katharina.stein@diakonie-ourwebsite) oder Hildegard Karhoff-Müller ([email protected]) wenden. Karin Elsing, Sprecherin der Asyl-Arbeitsgruppe, erklärte, dass die Pakete von den Helfer:innen selbst zusammengestellt werden.
Die Spendenaktion sendet ein deutliches Signal der Willkommenskultur aus Gütersloh. Finanzielle Zuwendungen und ehrenamtliches Engagement kommen direkt den Geflüchteten zugute, die in der Stadt ein neues Leben beginnen. Die Initiative zeigt die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden, Organisationen und Bürger:innen.






