02 January 2026, 10:27

Wüst hält Neujahrsansprache am leeren Schwimmbecken – und kündigt 60-Milliarden-Plan an

Ein Swimmingpool im Vordergrund mit Personen, die sitzen und stehen, leere Stühle im Hintergrund, eine Flagge, ein Geländer, eine Tafel mit Zahlen und Banner mit Text.

Wüst hält Neujahrsansprache am leeren Schwimmbecken – und kündigt 60-Milliarden-Plan an

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat seine Neujahrsansprache von einem ungewöhnlichen Ort aus gehalten: am Rand eines geleerten Schwimmbeckens. Der Ort, eine Förderschule in Dorsten, wurde bewusst gewählt, um das Engagement des Landes für die Sanierung maroder Infrastruktur zu unterstreichen.

Das Becken selbst soll in Kürze renoviert und wiedereröffnet werden. Wüst nutzte die Kulisse als Symbol für Erneuerung und Zusammenhalt und stellte sie als Zeichen für den Regierungsfokus auf vernachlässigte öffentliche Einrichtungen dar. In seiner Rede legte er diesen Jahr einen stärkeren Akzent auf Infrastrukturinvestitionen als in den Vorjahren.

NRW steht vor dringenden Sanierungsbedarfen – bei Brücken, Kitas, Schulen und Krankenhäusern. Um dies zu bewältigen, plant das Land in den nächsten zwölf Jahren Investitionen in Höhe von 60 Milliarden Euro. Die Mittel fließen in Bildungsprojekte, das Gesundheitswesen und wirtschaftliche Vorhaben. Wüsts nächste Neujahrsansprache 2027 fällt mit dem Start des Landtagswahlkampfs zusammen. Der Erfolg dieses Infrastrukturprogramms wird voraussichtlich das öffentliche Bild seiner Führung prägen.

Die 60-Milliarden-Investition zielt darauf ab, die öffentliche Infrastruktur NRWs in den kommenden zehn Jahren zu modernisieren. Schulen, Krankenhäuser und Verkehrsnetze erhalten Priorität. Wie diese Projekte umgesetzt werden, könnte Wüsts politische Zukunft maßgeblich beeinflussen.

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