Wupperverband: Effektive Trockenperiodenbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage
Janin FinkeWupperverband: Effektive Trockenperiodenbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage
Wupperverband macht große Fortschritte in Wasserwirtschaft und Nachhaltigkeit
Der Wupperverband hat im vergangenen Jahr bedeutende Erfolge in der Wasserbewirtschaftung und Nachhaltigkeit erzielt. Zu den wichtigsten Leistungen zählen die Vermeidung von Wassermangel während einer schweren Frühlingstrockenheit sowie der Ausbau digitaler Überwachungssysteme. Gleichzeitig sollen bis 2028 neue Infrastrukturprojekte in Bremen und Wuppertal an den Start gehen.
Im Jahr 2025 bewältigte der Verband eine extreme Frühlingstrockenperiode und sicherte dabei 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser. Dadurch konnten Sauerstoffmangel und Fischsterben in den Talsperren der Wupper und der Bever verhindert werden, wo niedrige Wasserstände kritische Risiken darstellten. Parallel dazu verbesserten Renaturierungsmaßnahmen an Wipper und Murbach die Fischwanderwege und stärkten den Hochwasserschutz.
Darüber hinaus modernisierte der Verband sein Messnetz durch die Installation von 21 neuen Sensoren und einem Pegel in Leichlingen. Diese Aufrüstung soll die Hochwasservorhersage und das Wassermanagement optimieren. Um die Effizienz weiter zu steigern, führte die Organisation das ERP-System SAP S/4HANA sowie weitere digitale Lösungen ein – eine bessere Vorbereitung auf künftige Herausforderungen.
Zukunftsprojekte im Fokus Bis 2032 soll in Leverkusen eine neue Kläranlage fertiggestellt werden. In Wuppertal-Buchenhofen geht voraussichtlich Ende 2028 eine Klärschlammverbrennungsanlage in Betrieb. In Bremen beginnt Anfang 2028 der Bau der Brewaccs-CO₂-Abscheideanlage am Mittelkalorik-Kraftwerk der SWB. Diese Anlage wird Abgase aus der Klärschlammverbrennung aufbereiten.
Für 2026 sind leichte Anpassungen der Beitragssätze für Abwasserbehandlung und Gewässerunterhaltung in bestimmten Gebieten geplant.
Die jüngsten Projekte des Wupperverbands haben die Wassersicherheit und den Umweltschutz gestärkt. Mit den anstehenden Infrastrukturvorhaben – von Kläranlagen bis zu CO₂-Abscheideanlagen – investiert der Verband weiter in langfristige Nachhaltigkeit. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Effizienz zu erhöhen, Risiken zu minimieren und die regionalen Anforderungen an die Wasserwirtschaft zu erfüllen.






