15 April 2026, 18:13

Wie Essen im Ersten Weltkrieg mit Kunst und Propaganda kämpfte

Deutsches Weltkriegspropagandaplakat mit einer Gruppe von Menschen in Kränzen, die Gewehre halten, mit Text oben und unten.

Wie Essen im Ersten Weltkrieg mit Kunst und Propaganda kämpfte

Öffentlicher Vortrag: Essens Rolle im Ersten Weltkrieg – Kunst und Propaganda

Am 6. November 2025 findet in der Volkshochschule Essen (VHS Essen) ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Bedeutung Essens im Ersten Weltkrieg statt. Robert Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, beleuchtet darin, wie lokale Künstler während des Krieges zur Propaganda beitrugen.

Essen trug zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Beinamen "Waffenkammer des Reiches", da die Stadt als Zentrum der Rüstungsproduktion galt. Ihre industrielle Stärke prägte ihre Identität im Ersten Weltkrieg maßgeblich. In seinem Vortrag "Essener Kulturfiguren und Kriegpropaganda im Ersten Weltkrieg" untersucht Welzel, wie Persönlichkeiten wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner den sogenannten "Kriegswohlfahrtsdienst" unterstützten.

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Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und steht allen Interessierten ohne Eintrittsgeld offen. In Kooperation mit dem Historischen Verein organisiert, wirft sie ein Licht auf ein oft übersehenes Kapitel der Stadtgeschichte. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es unter www.vhs-essen.de (Kursnummer 252.1B006N).

Der Vortrag bietet die Gelegenheit, mehr über Essens kulturelles Erbe in Kriegszeiten zu erfahren. Indem Welzel lokale Künstler und ihre propagandistische Arbeit in den Fokus rückt, verbindet er die industrielle Vergangenheit der Stadt mit ihren kreativen Köpfen. Eine Anmeldung ist bis zum Veranstaltungstag möglich.

Quelle