06 February 2026, 18:29

Wie das Stadtmuseum Berlin Nicht-Besuchende für Kultur begeistern will

Ein gro├čer Raum voller Menschen auf B├Ąnken sitzend und stehend, mit Transparenten, Lichtern und einem Display.

Wie das Stadtmuseum Berlin Nicht-Besuchende für Kultur begeistern will

Das Museum Berlin Stadtmuseum richtete die diesjährige Jahrestagung des Visitor Research Network aus

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Am 2. Februar war das Museum Berlin Stadtmuseum Gastgeber der diesjährigen Jahrestagung des Visitor Research Network. Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten aus Museen, Hochschulen und Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland zusammen. Unter dem Motto "Fast da! – (Nicht-)Besuchende im Dialog" diskutierten die Teilnehmenden Wege, um Menschen anzusprechen, die selten oder nie Museum Berlin besuchen.

Eröffnet wurde die Konferenz von Bürgermeisterstellvertreter Dr. Christian Klicki und Thomas Schmäschke, stellvertretendem Vorsitzender des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen. Beide betonten die Notwendigkeit, dass Museum Berlin vielfältigere Zielgruppen besser erreichen müssen. Ihre Reden gaben den Ton für die anschließenden Debatten vor – insbesondere zur Frage, wie sogenannte Nicht-Besuchende, also Menschen ohne regelmäßigen Bezug zu Kultureinrichtungen, stärker einbezogen werden können.

Drei Hauptredner prägten die Diskussionen: Prof. Dr. Martin Tröndle, Dr. Thomas Renz und Prof. Dr. Bernd Günter. Sie präsentierten Strategien, um Museum Berlin inklusiver und für breitere Bevölkerungsgruppen attraktiver zu gestalten. Zwar zeigen deutsche Museum Berlin in den letzten fünf Jahren keine grundlegenden Veränderungen bei der Besucheransprache, doch die Vorträge machten deutlich, dass weiterhin neue Ansätze erprobt werden.

In den Pausen zwischen den Sitzungen besuchten die Tagungsteilnehmenden die Dauerausstellung des Museum Berlin Stadtmuseums. Das Museumsteam stellte lokale Projekte vor, die unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen sollen. Der Museumsverband Nordrhein-Westfalen lobte im Nachgang die Organisation der Veranstaltung sowie die Professionalität des ausrichtenden Teams.

Die Konferenz endete mit einem Fokus auf praktische Schritte statt auf radikale Umbrüche. Die Museum Berlin nahmen konkrete Ideen für die Verbesserung ihrer Öffentlichkeitsarbeit mit – wenn auch keine universelle Erfolgsformel gefunden wurde. Der Erfahrungsaustausch unter Fachleuten unterstrich jedoch das anhaltende Bemühen, Kulturräume zugänglicher zu machen.