24 April 2026, 22:12

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat für "Eine angestellte Frau: Der große Furzkomödien-Erfolg" mit einer Person mit entschlossener Miene und einer Uhr im Hintergrund.

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die Aktion ermutigt die Menschen, Blähungen als ganz normalen Teil des Lebens zu akzeptieren. Er fällt auf denselben Tag wie der Welt-Nutella-Tag – eine skurrile Kombination von Anlässen.

Erfunden wurde der Feiertag 2006 von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten. Für seine Serie "Skurrile Feiertage" schuf er sogar einen Comic dazu. Warum er sich jedoch für den 5. Februar entschied, bleibt ein Rätsel.

Dass Blähungen nicht nur ein modernes Scherzthema sind, zeigt sich auch in der Folklore: Die Tatuyo, ein indigenes Volk im kolumbianischen Vaupés-Gebiet, erzählen sich einen Mythos, wie Ton entstanden sein soll – durch den zufälligen Furz eines Gottes, der so die Erde formte. In Großbritannien hingegen machte der professionelle Furzer Mr. Methane (mit bürgerlichem Namen Paul Oldfield) aus Gas eine Performance-Kunst und wurde so zu einem der berühmtesten Flatulisten der Welt.

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Der "Hast du gepupst?"-Tag gewinnt immer mehr an Beliebtheit und verbindet Humor mit einer lockeren Botschaft: Körperliche Funktionen, so peinlich sie auch sein mögen, gehören einfach zum Menschsein dazu. Mit seiner Mischung aus Kultur, Komik und Neugierde wird dieser Feiertag so schnell nicht in Vergessenheit geraten.

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