23 January 2026, 16:31

Warnstreiks legen NRW ab Dienstag lahm – Tunnel gesperrt und Verkehr chaotisch

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Tunnels im Bau, mit einem Stempel auf der linken Seite und Text unten.

Warnstreiks legen NRW ab Dienstag lahm – Tunnel gesperrt und Verkehr chaotisch

Öffentlich Bedienstete in Nordrhein-Westfalen treten ab Dienstag, 20. Januar, in Warnstreiks

Die von den Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion organisierten Arbeitsniederlegungen werden ab Dienstag, dem 20. Januar, zu erheblichen Einschränkungen im gesamten Bundesland führen – betroffen sind unter anderem der Verkehr, die Verwaltung und das Gesundheitswesen. Im Rahmen der Streiks ist mit Tunnel-Sperrungen und Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Die Streiks beginnen am Dienstag, 20. Januar, und zielen auf zentrale Bereiche des öffentlichen Dienstes ab. Betroffen sind unter anderem Tunnelbetriebe, öffentliche Verwaltungen, Hochschulen, Kliniken und Justizeinrichtungen. Auch das Tunnelbetriebszentrum (TLZ.NRW) im Landesverkehrszentrum (LVZ.NRW) in Leverkusen wird bestreikt, da sich dort die Mitarbeiter der Leitstelle an den Arbeitsniederlegungen beteiligen.

Eine der gravierendsten Auswirkungen ist die vollständige Sperrung des Tunnels an der L107 in Velbert-Langenberg. Ab 16:00 Uhr am Dienstag, 20. Januar, bleibt die Durchfahrt bis voraussichtlich 16:00 Uhr des Folgetags geschlossen. Als Grund geben die Behörden Sicherheitsbedenken an. Autofahrer werden aufgefordert, eine Ausweichroute zu nutzen. Die empfohlene Umleitung führt über die Vogteier Straße, Voßkuhlstraße und Heegerstraße, um das gesperrte Gebiet zu umfahren.

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Die Warnstreiks werden zu weitreichenden Beeinträchtigungen führen – insbesondere für Verkehrsteilnehmer und Nutzer öffentlicher Dienstleistungen. Da die Tunnel-Sperrung 24 Stunden andauert und wichtige Kontrollzentren betroffen sind, müssen mit Verzögerungen und betrieblichen Einschränkungen gerechnet werden. Die Gewerkschaften haben ihre Forderungen deutlich gemacht, zu den laufenden Verhandlungen wurden jedoch keine weiteren Details bekannt gegeben.