14 April 2026, 16:13

Vredens Bürgermeister Tenostendarp triumphiere mit 92,7 Prozent für zweite Amtszeit

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text 'Investieren in Gemeinden: Größte Investition in die ländliche Elektrizität seit dem New Deal' anzeigt.

Vredens Bürgermeister Tenostendarp triumphiere mit 92,7 Prozent für zweite Amtszeit

Vredens Bürgermeister Tom Tenostendarp sichert sich mit überwältigender Zustimmung von 92,7 Prozent eine zweite Amtszeit

Die Kleinstadt Vreden, bekannt für ihre stabile Wirtschaft und ihren Überschuss an erneuerbarer Energie, steht trotz ihrer Erfolge vor Herausforderungen in den Bereichen Wohnraum und Infrastruktur. Tenostendarp, der zugleich den Titel eines Burgherrn von Burg Vreden trägt, setzt in seiner zweiten Amtszeit auf langfristige Stadtplanung. Ein zentrales Projekt ist der neu gegründete "Jugendcampus", der jungen Einwohnern einen zentralen Treffpunkt bieten und sozialen Problemen präventiv begegnen soll. Zudem treibt er den Bau bezahlbaren Wohnraums voran – denn nur so lasse sich die Mittelschicht in Vreden halten und damit auch Fachkräfte binden, argumentiert der Bürgermeister.

Wirtschaftlich bleibt Vreden eine Erfolgsgeschichte: Die Arbeitslosenquote liegt bei nur 3 Prozent, und das Gewerbegebiet soll um 60 Hektar erweitert werden. Damit werden die rund 11.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in der Stadt gestärkt. Täglich pendeln über 6.000 Menschen nach Vreden – ein Zeichen für die wirtschaftliche Attraktivität der Region.

Trotz einer Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, die 140 Prozent des Bedarfs deckt, profitieren die Bürger nicht von günstigeren Energiepreisen. Hohe Netzentgelte und begrenzte Kapazitäten verhindern, dass die Vorteile der Energiewende an die Verbraucher weitergegeben werden können. Tenostendarp rät Kollegen in anderen Kommunen, enger mit ihren Stadträten zusammenzuarbeiten und die Leistungen der Kommunalverwaltung stärker anzuerkennen.

Bei den jüngsten Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen feierte die CDU einen historischen Sieg in Dortmund und beendete damit die jahrzehntelange Vorherrschaft der SPD in der Stadt.

Vredens hohe Wohneigentumsquote und gezielte Wohnraumförderung sollen junge Familien in der Region halten. Mit Tenostendarps klarer Wiederwahl steht die Stadt nun vor der Aufgabe, wirtschaftliches Wachstum mit dem Ausbau der Infrastruktur in Einklang zu bringen. Die größte Herausforderung bleibt jedoch, die Vorteile der erneuerbaren Energien in spürbare Entlastungen für die Bürger umzuwandeln.

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