18 January 2026, 04:45

Viersen-Süchteln gedenkt der NS-Opfer mit bewegender Zeremonie und Stolpersteinen

Eine Gedenktafel an einer Steinwand in der St. Michael's Parish, mit eingravierter Inschrift, umgeben von grünem Gras und Bäumen.

Viersen-Süchteln gedenkt der NS-Opfer mit bewegender Zeremonie und Stolpersteinen

Gedenkveranstaltung in Viersen-Süchteln für Opfer des Nationalsozialismus

Am Dienstag, dem 27. Januar 2026, findet in Viersen-Süchteln eine feierliche Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Die Zeremonie ist Teil des bundesweiten Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus und widmet sich insbesondere psychisch erkrankten Patientinnen und Patienten, die aus der ehemaligen Einrichtung Johannistal von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden.

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr am Hauptverwaltungsgebäude der LVR-Klinik Viersen. Organisiert von der Klinik und der Initiative 27. Januar umfasst sie einen Gedenkgang zu den Stolpersteinen auf dem Klinikgelände.

Im Anschluss findet in der St.-Johannes-Kirche auf dem Gelände der LVR-Klinik ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt. Während der Feier werden die Namen von zehn ermordeten Patientinnen und Patienten verlesen und zu ihrem Gedenken Kerzen entzündet. Die Veranstaltung steht im Zeichen des Internationalen Holocaust-Gedenktags, der in ganz Deutschland mit ähnlichen Aktionen begangen wird.

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Die Gedenkfeier in Viersen-Süchteln ehrt die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Sie verbindet einen Gang zu den Stolpersteinen mit einem Gottesdienst, in dem Lesungen und das Entzünden von Kerzen im Mittelpunkt stehen. Die Namen der zehn Patientinnen und Patienten, deren in der Feier gedacht wird, sind in den verfügbaren Unterlagen nicht näher benannt.