03 April 2026, 04:13

VfL Bochum plant mit Defizit: Wie der Zweitligist seine Finanzen im Griff behält

Schwarzes und weißes Foto von Fussballspielern im Einsatz auf einem Feld mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96 Fahne.

Abgestiegener VfL Bochum verkündet Rekordgewinn - VfL Bochum plant mit Defizit: Wie der Zweitligist seine Finanzen im Griff behält

VfL Bochum, der Verein aus dem Ruhrgebiet, hat seine Finanzprognosen für die kommende 2.-Bundesliga-Saison vorgestellt. Nach dem Abstieg aus der ersten Liga rechnet der Klub mit geringeren Einnahmen, bleibt aber konsequent auf Kostenkontrolle fokussiert. Die Geschäftsführung um den Vorstandsvorsitzenden Ilja Kaenzig hat sowohl die geplanten Erträge als auch die Ausgaben für die Spielzeit 2024/25 dargelegt.

In der Bundesliga-Saison 2023/24 erzielte VfL Bochum Erlöse in Höhe von 93,4 Millionen Euro. Die Ausgaben beliefen sich auf 86,9 Millionen Euro, was einen Überschuss von 6,5 Millionen Euro ergab. Damit lag der Verein bei den Einnahmen im Mittelfeld der 2.-Bundesliga-Klubs – hinter dem Hamburger SV (80 Millionen Euro) und Fortuna Düsseldorf (70 Millionen Euro) –, stach jedoch durch seine effiziente Haushaltsführung hervor.

Für die Spielzeit 2024/25 in der 2. Bundesliga prognostiziert der Verein nun Einnahmen von knapp über 62,7 Millionen Euro. Die geplanten Ausgaben liegen bei rund 67,2 Millionen Euro, sodass ein erwartetes Defizit von 4,5 Millionen Euro entsteht. Die Zahlen wurden von der Geschäftsführung präsentiert, zu der neben Kaenzig auch Andreas Luthe und Hans-Peter Villis gehören.

Trotz des Einnahmerückgangs nach dem Abstieg bleibt die finanzielle Strategie des Klubs diszipliniert. Der Gewinn der Vorsaison war das Ergebnis sorgfältiger Budgetplanung und gezielter Investitionen in den Kader – ein Modell, das man auch künftig beibehalten möchte.

Die Finanzperspektiven von VfL Bochum spiegeln die Herausforderungen des Zweitliga-Alltags wider. Bei prognostizierten Einnahmen von 62,7 Millionen Euro und Ausgaben von 67,2 Millionen Euro rechnet der Klub mit einem Fehlbetrag von 4,5 Millionen Euro. Die Geschäftsführung wird sich nun darauf konzentrieren, die Haushalte im Gleichgewicht zu halten – und gleichzeitig in der 2. Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben.

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