Unsere Stadtverwaltung gründet Task Force 'Standorttransformation'
Janin FinkeUnsere Stadtverwaltung gründet Task Force 'Standorttransformation'
Dormagen startet eine neue Initiative, um ein zentrales Industriegebiet der Stadt grundlegend umzugestalten. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt eine eigens gegründete Arbeitsgruppe namens Standorttransformation die Neugestaltung einer 27 Hektar großen Fläche zwischen der Innenstadt und dem Chempark. Ziel des Projekts ist es, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig durch Partnerschaften mit der Industrie neue Perspektiven zu schaffen.
Im Fokus der Arbeitsgruppe stehen das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik sowie brachliegende Grundstücke entlang des Schwarzen Wegs. Zu ihren Aufgaben gehören die Begleitung wirtschaftlicher Wandlungsprozesse, die Identifizierung aufkommender Trends und die Entwicklung von Lösungen in enger Abstimmung mit lokalen Akteuren. Zudem fungiert die Einheit als zentrale Anlaufstelle, um die Koordination zu vereinfachen und die langfristige Entwicklung des Gebiets mitzugestalten.
Die Leitung des Teams übernimmt Kathrin Friedrich, eine erfahrene Projektmanagerin. An ihrer Seite steht Jobst Wierich, der Expertise in der Wirtschaftsentwicklung mitbringt und durch seine Tätigkeit bei Currenta enge Verbindungen zum Chempark pflegt. Beide werden in Teilzeit arbeiten, um sicherzustellen, dass das Projekt mit den wirtschaftlichen Zielen der Stadt im Einklang steht. Die Initiative zielt darauf ab, innovative Kooperationen mit Unternehmen zu fördern. Dadurch soll das Gebiet modernisiert, die Beschäftigung stabil gehalten und neue Investitionen angelockt werden.
Die Arbeitsgruppe Standorttransformation nimmt ihre Arbeit Anfang 2026 auf. Im Mittelpunkt steht die Revitalisierung eines bedeutenden Gebiets in der Nähe des Chemparks. Die Stadt erwartet, dass das Projekt in den kommenden Jahren strukturiertes Wachstum und eine stärkere Vernetzung mit der Industrie bewirkt.






