Uentrop testet nachhaltige Pendelkonzepte für die Arbeitswelt von morgen
Janin FinkeUentrop testet nachhaltige Pendelkonzepte für die Arbeitswelt von morgen
Neues Pilotprojekt ways2work in Uentrop gestartet: Arbeitswege der Zukunft
In Uentrop ist das Pilotprojekt ways2work angelaufen, das die Art und Weise, wie Beschäftigte zur Arbeit pendeln, grundlegend verändern soll. Die Initiative zielt darauf ab, den Verkehrsstau zu verringern und die Verkehrsanbindung im Gewerbegebiet Hamm-Uentrop zu verbessern. Bis Ende 2027 sollen nachhaltige Langzeitlösungen für einen reibungsloseren und umweltfreundlicheren Arbeitsweg entwickelt werden.
Im Mittelpunkt steht Uentrop, ein Standort mit über 1.000 Arbeitsplätzen und starkem Berufsverkehr. Die Region wurde als eine der Modellkommunen in einem landesweiten Wettbewerb ausgewählt, der neue Konzepte für die Mobilität am Arbeitsplatz fördert.
Unter der Federführung der Stadt Hamm arbeiten mehrere Partner zusammen, darunter IMPULS – die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Hamm –, das Netzwerk Betriebsmobilitätsmanagement der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dortmund sowie das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung. Weitere Beteiligte sind das Netzwerk ZukunftsMobilität NRW und die Beratungsfirma B.A.U.M. Consult, die auf nachhaltige Entwicklung spezialisiert ist. Zu den zentralen Zielen gehören der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Schaffung attraktiver Alternativen zum Individualverkehr sowie die Erprobung digitaler Mobilitätsinnovationen. Das Projekt wird konkrete Maßnahmen entwickeln, um Pendelstrecken zu optimieren, die Infrastruktur zu modernisieren und neue Dienstleistungen einzuführen.
Hamms Oberbürgermeister Marc Herter betonte die Bedeutung des Vorhabens für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt: „Eine bessere Mobilität kommt den ansässigen Unternehmen und Beschäftigten zugute.“ Die Initiative ist Teil eines übergeordneten Programms, das von der Stadt Dortmund koordiniert wird und an dem auch die lokale Agentur für Arbeit, die IHK Dortmund sowie verschiedene Unternehmen und Sozialbetriebe beteiligt sind. Ihr gemeinsames Fachwissen wird in den kommenden Jahren die Ausrichtung des Projekts prägen.
Das Pilotprojekt ways2work läuft bis 2027 und konzentriert sich darauf, dauerhafte Verbesserungen für die Pendler in Uentrop zu schaffen. Bei Erfolg könnten die hier erprobten Lösungen als Vorbild für andere Industriegebiete mit ähnlichen Verkehrsproblemen dienen. Die Ergebnisse des Projekts werden sich direkt auf den Arbeitsalltag der Beschäftigten und der lokalen Betriebe auswirken.






