Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Hoffnung bleibt
Janin FinkeTraditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Hoffnung bleibt
Neues Wuppertaler Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz an
Die FRIEBA Textil GmbH, ein langjähriges Textilunternehmen mit Sitz in Wuppertal, hat Insolvenz angemeldet. Dennoch läuft der Betrieb weiter wie gewohnt: Die Mitarbeiter arbeiten weiterhin, und Kunden geben weiterhin Aufträge auf. Das Unternehmen hofft, kurz nach Ostern einen neuen Investor zu gewinnen, um seine Zukunft zu sichern.
Gegründet wurde FRIEBA 1923 unter dem Namen Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik – die Geschichte des Unternehmens reicht damit über ein Jahrhundert zurück. Heute produziert das Unternehmen in einer 2.800 Quadratmeter großen Fertigungsstätte ein breites Sortiment an Textilwaren. Aktuell beschäftigt FRIEBA etwa 20 Mitarbeiter.
Seit der Insolvenzanmeldung werden die Löhne über Insolvenzgeld abgesichert. Ab dem zweiten Quartal soll die Gehaltszahlung wieder eigenständig erfolgen. Die Produktion läuft derweil stabil, und die Stimmung unter den Beschäftigten gilt als gut.
Erste Gespräche mit potenziellen Investoren verlaufen vielversprechend. Das Unternehmen rechnet damit, unmittelbar nach den Osterfeiertagen eine Einigung mit einem neuen Eigentümer zu erzielen. Damit könnte FRIEBA unter neuer finanzieller Führung weitergeführt werden.
Der Insolvenzprozess hat den Tagesbetrieb von FRIEBA bisher nicht beeinträchtigt: Kunden bestellen weiterhin, und die Belegschaft hält die Produktionsleistung aufrecht. Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, könnte das Unternehmen bald in neue Hände übergehen und den regulären Geschäftsbetrieb fortsetzen.






