Timo Beckers Comeback gibt Schalkes Aufstiegsträume neuen Schwung
Schalkes Aufstiegsambitionen in der 2. Bundesliga erhalten Auftrieb durch die Rückkehr von Eigengewächs Timo Becker
Nach einem holprigen Start ins Jahr hat sich der Mittelfeldspieler in den jüngsten Spielen gegen Hannover 96 und den SV Darmstadt als einer der besten Akteure der Mannschaft zurückgemeldet.
Beckers Probleme begannen nach einer langen Verletzungspause, die im Frühling 2024 einen schweren Knieschaden umfasste – einen Meniskusriss sowie einen Kreuzbandriss. Sein Comeback in der Saison 2024/25 war von begrenzter Spielzeit und nachlassenden Leistungen geprägt, seine Passquote sank von etwa 85 auf 78 Prozent. Zudem setzte der Verein ihn zeitweise als ungewöhnten Rechtsverteidiger ein, was seine Form zusätzlich beeinträchtigte.
Trotz der Rückschläge blieb Trainer Miron Muslić dem 24-Jährigen treu und gab ihm Zeit, um sein Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Becker, einst eine Schlüsselfigur im Schalker Mittelfeld, stabilisierte seine Leistungen allmählich. In der Spielzeit 2025/26 kämpfte er sich zurück in eine Führungsrolle – wenn auch noch nicht auf dem Niveau vor seiner Verletzung.
Sein jüngster Einfluss ist jedoch unübersehbar: Becker war direkt an allen drei Toren Schalkes in den Partien gegen Hannover und Darmstadt beteiligt. Nach den Spielen äußerte er Erleichterung, endlich wieder einen Beitrag leisten zu können. Auch Youri Mulder, Direktor Profifußball, lobte seine Entwicklung und betonte Beckers wachsenden Einfluss auf den Aufstiegskampf der Mannschaft.
Seine Rückkehr zur alten Stärke kommt für Schalke zur richtigen Zeit. Mit seiner Erfahrung und den aktuellen Leistungen stärkt er das Mittelfeld und treibt die Mannschaft in der 2. Bundesliga voran. Nun wird es darauf ankommen, diesen Schwung im weiteren Saisonverlauf zu nutzen.






